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3. Sand- und Fettfang

Um im Wasser befindliche Sandbestandteile (diese werden etwa von Straßen durch Regen eingespült), aber auch Öle und Fette (die z. B. in der Küche beim Kochen anfallen) zu entfernen, macht man sich im Sand- und Fettfang deren physikalische Eigenschaften zunutze. Durch eine Herabsetzung der Fließgeschwindigkeit kann sich der Sand nach unten absetzen, Fette und Öle schwimmen oben auf. Mit entsprechenden Räumvorrichtungen werden sie aus dem Sand- und Fettfang entfernt.

Der Sand wird im Anschluss ausgewaschen und kann im Straßen- und Landschaftsbau wiederverwendet werden. Öle und Fette werden entweder in eine Biogasanlage oder in die auf einer Kläranlage vorhandenen Faulbehälter gepumpt.

05 Im Sandfang setzen sich schwerere Stoffe wie Sand langsam auf dem Boden ab

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