Wasserbauer/in

Du bewegst dich gerne in der freien Natur? Bäche, Flüsse und Wasser haben dich schon immer fasziniert? Dich interessieren Fragen des Hochwasserschutzes? Du würdest gerne Landschaften mitgestalten?

Dann ist der Beruf des Wasserbauers oder der Wasserbauerin genau das Richtige für dich!

Wasserbauerinnen und Wasserbauer kümmern sich nämlich um viele Dinge rund um die Gewässer: Sie sorgen dafür, dass Dämme in Ordnung sind, sichern Ufer vor ungewollten Abbrüchen und betreuen Bauwerke, die den Wasserabfluss regulieren. Außerdem sichern sie den freien Wasserfluss, indem sie Gewässer von Hindernissen aller Art wie z. B. Unrat befreien. Sie führen diese Arbeiten selbst aus, koordinieren sie aber auch verantwortlich, wenn z. B. Zuarbeit von anderen benötigt wird. Ebenso erstellen sie auch Dokumentationen über notwendige und regelmäßig wiederkehrende Arbeiten am Gewässer.

Ein wichtiger Aspekt ist es inzwischen auch, vom Menschen veränderte Gewässer, wo möglich, wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Wasserbauer kommen auch im Bereich des Küstenschutzes und an großen Binnenschifffahrtsstraßen zum Einsatz.

Wasserbauer 1

Der Wasserverband Eifel-Rur betreut im Einzugsgebiet der Rur derzeit 1.900 km Fließgewässer. Er sichert durch die Gewässerunterhaltung z. B. die Leistungsfähigkeit der Gewässer zur Wasserableitung und führt Maßnahmen zum Hochwasserschutz wie z. B. den Bau und die Betreuung von so genannten Hochwasserrückhaltebecken aus. Regelmäßig inspiziert er die ihm anvertrauen Gewässerstrecken und führt notwendige Arbeiten durch.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie findet praxisbezogen beim WVER, hauptsächlich im Freien, statt. Dazu unterhält der Verband am Standort in Linnich einen Betriebshof, in dem Fahrzeuge und technisches Großgerät für den Einsatz am Gewässer stationiert sind.

Weitere Elemente der Ausbildung sind Unterrichtseinheiten an einer Fachschule in Koblenz einschließlich zusätzlicher praktischer Inhalte über den Rahmen des Ausbilddungsbetriebs hinaus. Eine Schulungseinheit im hohen Norden führt zudem in die Aufgaben des Küstenschutzes ein.

Erforderlich ist der Hauptschulabschluss mit guten Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern, da u. a. Sohlgefälle und Fließgeschwindigkeiten berechnet werden müssen. Ebenso sind Kenntnisse in Technik und Werken hilfreich.

Wasserbauer 2

Mit dem Beruf kann man bei Wasserverbänden oder der Wasser– und Schifffahrtsverwaltung des Bundes arbeiten, aber auch bei gewerblichen Firmen, die wasserbauliche Dienstleistungen anbieten.

Schülerinnen und Schüler können sich übrigens gerne beim Verband um ein Praktikum bewerben, wenn sie den Beruf erst einmal kennenlernen wollen.

Bei uns liegt die Ausbildungsvergütung bei 853 Euro im ersten Jahr, 903 Euro im zweiten Jahr und 949 Euro im dritten Jahr (Stand 2015).

Noch Fragen?

Wasserverband Eifel-Rur
Eisenbahnstraße 5
52353 Düren
Tel.: 02421 494-0
www.wver.de
kontakt@wver.de

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