31.03.2015:

Wehebachtalsperre kann Trinkwasserversorgung wieder sicherstellen

Im letzten Jahr führten extrem geringe Zuflüsse zu einem starken Absinken der Wehebachtalsperre, da längerfristig zur Beschickung des Wehebaches und zur Trinkwasserversorgung mehr Wasser aus der Talsperre entnommen wurde, als von Natur aus nachfloss. Trotz einer konstanten Reduktion der Abgabe des Wassers in den Wehebach auf die Minimalabgabe von 100 Litern pro Sekunde sowie einer Verminderung der Rohwasserentnahme für die Trinkwasseraufbereitung auf bis zu 40% der sonst üblichen Menge sank der Füllstand der Talsperre, die über ein Gesamtstauvolumen von 25,1 Millionen Kubikmetern verfügt, auf nur noch 5,86 Millionen Kubikmeter ab.

Dank heftiger Sommerniederschläge im Juli und August des letzten Jahres und weiterer großer Zuflussmengen ab Mitte Dezember 2014 konnte sich der Wasserstand auf jetzt wieder 14,5 Mio. Kubikmeter erholen. Damit sei der im langjährigen Mittel durchschnittliche Füllstand für diese Jahreszeit immer noch nicht ganz erreicht, meldet der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) als Betreiber der Talsperre, für den bevorstehenden Sommer stünden aber wieder ausreichende Vorräte für eine sichere Trinkwasserversorgung zur Verfügung.