24.04.2014:

Vermessungsarbeiten an Gewässern

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) lässt in der Zeit vom 27. April bis 30. Juli dieses Jahres Vermessungsarbeiten an einigen Gewässern und deren Uferbereichen durchführen.

Vermessen werden Querprofile der Gewässer und der erweiterten Uferbereiche. Auf der Basis der dabei gewonnenen Daten werden mithilfe von Modellrechnungen verschiedene Fragestellungen untersucht: Wie viel Wasser passt in ein Gewässer? Ab wann droht es, über die Ufer zu treten? Welche Bereiche sind bei einem Hochwasser betroffen? Die Ergebnisse dienen im Wesentlichen der Verbesserung des Hochwasserschutzes. Außerdem wird auch betrachtet, wie viele Einleitungen das Gewässer aus kommunalen Gebieten vertragen kann (wie z. B. die Niederschlagsentwässerung von Straßen).

Die Mitarbeiter der vom Verband beauftragten Unternehmen benötigen Zutritt zu den Gewässerflächen. Falls dies nur über Privatgrundstücke oder Firmengelände möglich ist, bittet der WVER die betroffenen Eigentümer, den Vermessern Zutritt zu gewähren.

Neben nahezu der gesamten Inde mit den dazu gehörenden Mühlengräben werden während der jetzigen Messkampagne im Bereich Heinsberg und Hückelhoven auch der Jägergraben, der Jagdhausgraben, der Bruchgraben, der Graben Horster Weg, der Graben Schameng, der Vongenlaaker Bach, der Pützbach, der Doverer Bach, der Doverhahner Bach und der Hilfahrter Graben betrachtet. Rund um Linnich und Titz ist es der Oberlauf des Malefinkbachs. Im Stadtgebiet Aachen werden der Johannisbach, der Beverbach und der Branderbach vermessen. Im Bereich Alsdorf und Herzogenrath nehmen die Vermesser den Broicher Bach in den Blick, bei Aldenhoven und Eschweiler den Schlangengraben, den Hanggraben, den Neu-Lohner Graben sowie den Otterbach. In Roetgen wird der Weserbach vermessen, in Langerwehe der Geicherbach. In Düren werden der Laacher Graben, der Randbach und der Dorfbach betrachtet.