05.08.2015:

Rohbau zur Erweiterung des WVER-Verwaltungsgbäudes fertig gestellt

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) erweitert sein Verwaltungsgebäude an seinem Stammsitz in Düren. Dabei wird an der Ecke Eisenbahnstraße/Josef-Schregel-Straße ein Gebäudeflügel errichtet, der nach Norddüren hin eine bauliche Lücke schließt. Jetzt konnte entsprechend dem Zeitplan der Rohbau abgeschlossen werden. Verbandsratsvorsitzender Paul Larue begrüßte bei einem kleinen Richtfest den guten Fortschritt des Bauwerks, das in Zukunft ein weiteres markantes Eingangstor in den Stadtteil Norddüren sein werde. Außerdem freute er sich, dass der Wasserverband mit dem Anbau seinen Standort Düren stärke. Dieser sei gut gewählt. „Die Stadt Düren liegt genau in der Mitte des WVER-Verbandsgebiets“, so Larue. Außerdem sei kaum eine Stadt an der Rur auch in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung so stark von dem Gewässer geprägt, das dem Verband seinen Namen gegeben habe.

Verbandsvorstand Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk stellte im Nachgang das Gebäude vor und zeigte sich überzeugt, dass auch die weiteren Arbeiten so reibungslos ablaufen werden wie es bei der Errichtung des Rohbaus der Fall war.

Der Anbau an das bestehende Verwaltungsgebäude des WVER umfasst ein Parterre und vier Stockwerke. Die zu bebauende Grundfläche beträgt 515 m², es entsteht eine nutzbare Fläche von insgesamt 2.547 m². Auf dieser Fläche werden dringend benötigte Arbeitsplätze für 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besprechungsräume und eine Kantine eingerichtet.

Zum Neubau haben den WVER drei Gründe bewogen:

-        Durch die Zusammenlegung jetzt getrennter Verwaltungsstellen unter ein Dach werden kurze Wege geschaffen, wodurch die Arbeitseffizienz erhöht wird.

-        Der Verband spart langfristig Mietzahlungen und schafft mit dem Kapital seiner Mitglieder stattdessen einen beständigen Wert.

-        Der Standort Düren wird gestärkt; auch Norddüren erfährt eine bauliche Weiterentwicklung.

Der Anbau ist in der Gründung ohne Keller errichtet. Das Gebäude ist als Stahlbetonskelettbau ausgeführt. Die geschlossenen Außenwände sowie statisch erforderliche Innenwände sind in Stahlbeton erstellt worden. Der Bau passt sich äußerlich und in der Höhe der bereits bestehenden Bebauung an. Im Inneren haben die Stockwerke mittige Flure, auf deren beiden Seiten sich die Arbeitsräume befinden. In der Mitte des Neubaus wird ein Treppenhaus errichtet, das von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch als Eingang genutzt werden kann. Der Hauptzugang für Besucher erfolgt über das schon vorhandene Treppenhaus.

Der Bau wurde im Januar dieses Jahres in Angriff genommen werden. Fristgerecht wurde jetzt der Rohbau fertig gestellt. Der Neubau soll voraussichtlich bis Mai 2016 bezugsfertig sein. Die Gesamtkosten werden sich auf ca. 5 Millionen Euro belaufen.

Der Anbau wurde geplant durch hks Architekten und Gesamtplaner GmbH aus Aachen. Die ausführende Bauunternehmung für den Rohbau ist die Wilhelm Pretzer Bauunternehmung GmbH & Co. KG.

20150805 Rohbau zur Erweiterung 1V. l. die Vebandsratsmitglieder Gero Kronen, Walter Dautzenberg, Dr. Stefan Cuypers sowie Verbandsratsvorsitzender Paul Larue, Vorstand Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk und der technische Beigeordnete der Stadt Düren, Paul Zündorf, bei der Vorstellung des Rohbaus

20150805 Rohbau zur Erweiterung 2

Blick in die vierte Etage des Rohbaus der Erweiterung des WVER-Verbandssitzes. In diesem Stockwerk werden hauptsächlich Besprechungsräume untergebracht.