07.12.2015:

Verbandsversammlung des WVER

Auf der heutigen Verbandsversammlung des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) nahmen die Delegierten der Verbandsmitglieder die Jahresberichte des Verbandsratsvorsitzenden Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, und des Vorstands Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk entgegen. Außerdem genehmigten sie einstimmig den Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 sowie die Fünf-Jahres-Übersicht, die jährlich fortgeschrieben wird und einen Ausblick auf zukünftig anstehenden Maßnahmen gibt.

Außerdem wurden einige Personalentscheidungen getroffen. So legte die Arbeitnehmervertreterin Beate Weber (ver.di) ihren Sitz im Verbandsrat nieder, da sie neue Personaldezernentin beim Niersverband wird. An ihre Stelle wurde mit großer Mehrheit Helga Jungheim gewählt, die im ver.di-Bezirk Aachen im Fachbereich Ver- und Entsorgung tätig ist. Aus dem Haushalts- und Finanzausschuss schied Thomas Fiedler, ehemaliger Bürgermeister von Geilenkirchen, aus. An seine Stelle wurde der neue Bürgermeister von Geilenkirchen, Georg Schmitz, gewählt.

Als interne Revisoren wurden der Dürener Kreistagsabgeordnete Heinz-Peter Braumüller sowie Dr. Erich Zanders, Geschäftsführer der Papierfabrik Schoellershammer in Düren, wiedergewählt. Anstelle des ausscheidenden Ersten und Technischen Beigeordneten Peter Strauch sprach die Versammlung der Bürgermeisterin von Monschau, Margarete Ritter, das Vertrauen aus.

In den durch eine entsprechende Landesgesetzgebung wiederbelebten Widerspruchsausschuss entsandte die Ver-bandsversammlung für die kommunalen Verbandsmitglieder Annekathrin Grehling, Kämmerin der Stadt Aachen und Axel Buch, Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald. Für die Kreise wurde Kreisdirektor Georg Beyß aus dem Kreis Düren benannt, Vertreter der industriellen Mitglieder ist Rudolf Roß von der STAWAG. Vertreter der industriell-gewerblichen Mitglieder sind Armin Vetter von der Firma Schoellershammer in Düren und Claudia Autenrieb von der Papierfabrik Niederauer Mühle in Kreuzau.

Zu Wirtschaftsprüfern wurde die Gesellschaft HS-Regio Wirtschaftsprüfung GmbH bestellt.

 

Verbandstätigkeiten im Jahre 2015

Aufgaben des Verbandes

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) ist im deutschen Einzugsgebiet für Kernaufgaben der Wasserwirtschaft wie Abwasserreingung, Fließgewässerunterhalt, Hochwasserschutz und die Regulierung des Wasserflusses zuständig. Dazu betreibt er 44 Kläranlagen, 820 mit der Abwasserreinigung in Zusammenhang stehende Sonderbauwerke, sechs Talsperren und 54 Hochwasserrück-haltebecken. Außerdem unterhält er ca. 1.900 Kilometer Fließgewässer.

Wasserwirtschaftliche Grundlagen

Der Witterungsverlauf im Wasserwirtschaftsjahr 2015 (November 2014 bis Oktober 2015) fügt sich in die Reihe der vorangegangenen, durchweg überdurchschnittlich warmen Jahre ein. Beispielhaft zeigen die Lufttemperaturen an der Wehebachtalsperre, dass die Monatsmittel­temperaturen in den ersten zehn Monaten des Wasserwirtschaftsjahrs durchweg über dem Referenzmittelwert des Deutschen Wetter-Dienstes lagen (1981 – 2010). Der Winter 2014/2015 war sehr mild mit wenigen kalten Abschnitten und sehr wenig Schnee. Im Sommer erlebte das Verbandsgebiet besonders im Juli bis Anfang August etliche heiße Tage. Auch an der Wehebachtalsperre stiegen die Mittagstemperaturen an 19 Tagen über 30° C und am 2. Juli sogar über 40° C. Für die Jahreszeit ungewöhnlich schwer waren die Sturmböen, die Tief „Željko“ am 25. Juli auch über das Einzugsgebiet der Rur schickte. Im Jahresmittel lagen die Lufttemperaturen 0,9° C über dem Referenzmittelwert von 9,7° C.

Die Niederschlagsmengen wiesen besonders in den Monaten Februar bis Juni Defizite im Vergleich mit dem Referenzzeitraum auf. Im August und September gab es eine Phase mit überdurchschnittlichen Niederschlags-höhen. Über das gesamte Wasserwirtschaftsjahr fielen mit 681,4 mm/a rd. 10 % weniger Niederschläge als im Referenzzeitraum (751,3 mm/a). Im Gegensatz zum letzten Wasserwirtschaftsjahr konnten im Sommer nur wenige Starkregenereignisse verzeichnet werden.

Nach einem leicht überdurchschnittlichen Winterquartal wurden im Frühjahr und Sommer durchweg unterdurch-schnittliche Zuflüsse zu den Talsperren des WVER verzeichnet. Dies erschwerte das Wiederauffüllen der Talsperren nach der winterlichen Absenkung. Auch die größeren Niederschlagsmengen im August und September konnten das Defizit nicht ausgleichen, da mit Beginn der Vegetationsphase ab April die Niederschläge zum großen Teil von der Natur aufgenommen werden und nicht zum Abfluss kommen.

EG-Wasserrahmenrichtlinie: Entwurf des zweiten Bewirtschaftungsplans

Im Entwurf des zweiten Bewirtschaftungsplans für die Gewässer in Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum 2016 – 2021 sind unter anderem die Einführung einer vierten Reinigungsstufe auf Kläranlagen zur Elimination anthropogener Spurenstoffe wie z. B. Arzneimittelrückstände, die Ausweisung bestimmter Gewässer als potenzielle Lachslaichgewässer, eine weitergehende Mischwasserbehandlung und Renaturierungsmaßnahmen vorgesehen. Auch die Wasserverbände waren zu Stellungnahmen zu dem Entwurf aufgefordert. Bezüglich der vierten Reinigungsstufe gab der Verband eine kritische Stellungnahme ab. Bisher sind noch nicht genügend gesicherte, wissenschaftliche Erkenntnisse über die tatsächlich relevanten Belastungen durch die Spurenstoffe, aber auch über die Wirkungsweise von Technologien zu deren Elimination und zu den dabei entstehenden Transformationsprodukten etwa bei einer Ozonung vorhanden. Gleichwohl beteiligt sich der Verband aber an der entsprechenden Erforschung der Zusammenhänge etwa durch die zurzeit in Planung befindliche Demonstrationsanlage zur Ozonung des Abwassers auf der Kläranlage Aachen-Soers, in der der gesamte Ab-wasserstrom einer Ozonung unterzogen werden soll. Die Anlage soll 2017 in Betrieb gehen. Schon jetzt werden Untersuchungen am Einleitgewässer Wurm vorgenommen, um nachher mögliche Wirkungen der Ozonung auf das Gewässer durch Vergleich mit dem jetzigen Zustand feststellen zu können.

Ebenfalls kritisch sieht der Verband die Ausweisung der Gewässer in seinem Verbandsgebiet als potenzielle Lachslaichgewässer. Die daraus resultierenden Anforderungen an eine weitergehende Mischwasserbehandlung, aber auch von direkten Regenwassereinleitungen würden für die Verbandsmitglieder als auch für die Kommunen Mehrkosten mit sich bringen.

Im Bereich der naturnahen Umgestaltung der Gewässer ist der Verband weiterhin aktiv. Als Beispiel kann die Renaturierung des Haarbachs auf Höhe der Kläranlage Aachen-Eilendorf angeführt werden. Hier wurde ein Abschnitt auf einer Länge von 380 Metern so umgestaltet, dass der begradigte Bach nun wieder in Mäandern fließt. Dadurch wurde eine Laufverlängerung auf 570 Meter erreicht. Ebenso wurden die ökologische Durchgängigkeit durch die Entfernung von Sohlabstürzen wieder hergestellt sowie durch die Gewinnung von Retentionsraum positive Effekte für den örtlichen Hochwasserschutz erzielt.

Renaturierungsmaßnahmen erfordern jedoch oft den Erwerb von Flächen, um den begradigten Gewässern wieder einen breiteren Fließkorridor einräumen zu können. Dieser Erwerb meist landwirtschaftlicher Flächen erweist sich aber zunehmend als schwierig.

Nutzung der Rurtalsperre

Die Nutzung der Rurtalsperre Schwammenauel ist zurzeit noch durch eine Gemeingebrauchsverordnung geregelt, die von 1993 bis 2013 galt und zwischenzeitlich dreimal verlängert wurde. Zurzeit gilt sie noch bis zum 15. März 2016. Mit Bezirksregierung und Landesumweltministerium werden nun neue Regelungen erarbeitet, die ab dem 16. März 2016 in Kraft treten sollen. Am Obersee, der auch als Rohwasserspeicher für die Trinkwassergewinnung von Bedeutung ist, wird es wieder eine behördliche Gemeingebrauchsverordnung geben, die allerdings die bisherigen Nutzungen durch die Rurseeschifffahrt, das Freizeitbad Einruhr und den Einsatz von Angelkähnen beibehält. Für den Hauptsee der Rurtalsperre, den so genannten Rursee, werden Nutzungsregelungen durch den WVER als Seeeigentümer vorgegeben. Diese sollen unter anderem Spielräume auch für die touristische Nutzung eröffnen. So wurde mit der Badestelle Woffelsbach eine weitere Bademöglichkeit geschaffen. Außerdem sollen in Zukunft Segelboote mit einer größeren Maßzahl (berechnet aus Länge mal Breite) zugelassen werden, ebenso der Einsatz von Elektromotoren für Segelboote und Angelkähne. Diese konnten bisher nur für absolute Notfälle mitgeführt werden.

Unterhaltungsmaßnahme an der Rurtalsperre

Die Sicherheit der Talsperren macht eine kontinuierliche Überwachung, aber auch Unterhaltungsmaßnahmen erfor-derlich. So wird zurzeit die Erneuerung des Rollschützes am Rursee vorgenommen. Mit diesem Schütz kann der Einlauf in den Grundablass des Sees wasserseitig verschlossen werden. Mach 70jährigem Betrieb war eine Sanierung des alten Schützes nicht mehr möglich. Zurzeit wird ein neues Rollschütz durch eine Dürener Stahlbaufirma angefertigt, das bald an der Rurtalsperre zum Einsatz kommen soll.

Bestandssicherung auf Kläranlagen

Die Kläranlagen des Verbandes wurden zumeist in den 90er Jahren umfangreich ertüchtigt. Seinerzeit wurde den Anlagen eine Nährstoffelimination hinzugefügt. Nach zwanzig Jahren zeigt sich jetzt Sanierungsbedarf an vielen Anlagenteilen.

Ertüchtigungen auf der Kläranlage Aachen-Soers

So wurde auf der Kläranlage Aachen-Soers eine komplette Sanierung der Filteranlage vorgenommen, mit der vor Ablauf des gereinigten Abwassers in die Rur letzte Stoffe ausgefiltert werden. Ebenso musste eine komplett neue Rechenanlage am Einlauf der Kläranlage erstellt werden. Sie verfügt über Grob – und Feinrechen mit entsprechenden Stababständen und ist dreistraßig ausgelegt, wobei die dritte Straße eine Redundanz darstellt, falls eine Straße außer Betrieb genommen werden muss. Im Rechengebäude sorgt zudem ein leichter Überdruck dafür, dass unangenehme Gerüche in den Kanal zurückgedrängt werden.

Reinigung von Membranplatten auf der Kläranlage Konzen

Auf der Kläranlage Konzen wurden die dort zum Einsatz kommenden 14.400 Membranplatten nach 10 Jahren einer gründlichen Reinigung unterzogen. Bei der Membrantechnik wird das gereinigte Abwasser durch einen Unterdruck durch Membranen abgezogen. Diese sind so feinporig, dass Keime nicht hindurchpassen und zurückgehalten werden. Der Einsatz von Membranplatten in der Abwasserreinigung ist relativ jung, sodass entsprechende Erfahrungswerte über die Lebensdauer noch fehlten; bei der Reinigung zeigte sich aber, dass die Platten ihre Funktion noch weiter ausüben können und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ersetzt werden müssen, obwohl dies durchaus erwartet worden war.

Auswechslung des Scheibentrockners auf der Kläranlage Düren

Auf der Kläranlage Düren wird zurzeit der Thermoölerhitzer an der Klärschlammverbrennungsanlage ausgetauscht. In diesem Scheibentrockner sorgt erhitztes Öl, das seine Wärme aus der Verbrennung des Schlamms erhält, für eine weitere Entwässerung des hinzukommenden Klärschlamms, der damit bessere Brenneigenschaften aufweist.

Die Klärschlammverbrennungsanlage ist eine so genannte Monoverbrennungsanlage, die nur mit dem auf der Anlage anfallenden Schlamm betrieben wird. Sie hat für den Verband insofern eine große Wichtigkeit, weil die Neufassung der Klärschlammverordnung in Zukunft eine Rückgewinnung des in der Asche noch vorhandenen Phosphors vorgibt. Diese Rückgewinnung kann aber sinnvoll nur bei einer Monoverbrennung erfolgen, nicht bei einer Mitverbrennung des Klärschlamms in großen Kraftwerken, wie es bisher mit dem verbandlichen Schlamm außer in Düren der Fall ist.

Instandsetzung des Oberflächenbelüfters auf der Kläranlage Roetgen

Auf der Kläranlage Roetgen war es zu Problemen mit dem Oberflächenbelüfter gekommen. Dabei handelt es sich um eine Walze, mit der das Wasser umgewirbelt und damit Luft eingetragen wird, um den Bakterien eine besseren Abbau der Schmutzstoffe zu ermöglichen. Durch einen Rohrwellenbruch war eine Belüftungswalze nicht mehr einsatzbereit und musste instand gesetzt werden.

Zentrale Ausbildungswerkstatt

Der Wasserverband Eifel-Rur ist auch in Zukunft auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Deswegen hat er im Bereich der Abwasserbehandlung seine Ausbildung zentralisiert. Auf der Kläranlage Aachen-Soers wurde eine Ausbildungswerkstatt eingerichtet, in denen die Grundlagen der entsprechenden Berufe einheitlich und auf hohem Niveau vermittelt werden. Der Verband bildet dort Mechatronikerinnen und Mechatroniker, Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik und natürlich Fachkräfte für Abwassertechnik aus. Zurzeit sind in diesem Bereich 15 junge Menschen in der Ausbildung, die Zahl wird sich aber in Zukunft auf 24 erhöhen.

Vandalismus auf WVER-Anlagen

Ein großes Problem stellt für den Verband die Zunahme von Vandalismus auf Anlagen dar, die nicht ständiger Beobachtung durch Personal unterliegen. So wurde das Pumpwerk Hehlrath Opfer vermutlich von Schießübungen. Ebenso gab es mutwillige Zerstörungen am Regenüberlaufbecken Rurich. Dies führt nicht nur zu einem Funktionsausfall der Anlagen mit den unerwünschten Folgen für die Abwasserreinigung. Durch die eingesetzte Technik droht bei unbefugtem Betreten auch ständig Gefahr für Leib und Leben.

Parallelsammler Düren

Das Abwasser der Gemeinde Kreuzau, der Stadt Düren und auch der am Rurverlauf liegenden Papierindustrie wird durch einen Sammler ab der Ortslage Winden der Kläranlage Düren zugeführt. Er verläuft im Wesentlichen in Rurnähe und folgt damit dem natürlichen Gefälle. Dieser Sammler ist nach 40jährigem Betrieb sanierungsbedürftig. Vor allen Dingen seine Schachtanlagen müssen dringend überarbeitet werden. Außerdem ist der Kanal durch ständig hinzugekommene Einleitungen am Ende seiner hydrau-lischen Leistungsfähigkeit angekommen. Deshalb muss der Verband einen parallelen Sammler errichten. Dieser sorgt nicht nur für eine Entlastung des bestehenden Kanals, sondern erlaubt es durch Umleitung des Abwasserstroms auch, den bestehenden Sammler der notwendigen Sanierung zu unterziehen. Bei der Errichtung des Parallelsammlers sollen Bereiche mit bestehender Bebauung möglichst ausgeklammert werden. Außerdem werden umweltschonende Bauverfahren zum Einsatz kommen. Der Neubau wird in den nächsten Jahren eines der zentralen Infrastrukturprojekte im Dürener Land sein. Die Kosten für den Bau werden auf ca. 40 Millionen Euro veranschlagt.

Stromkosten beim WVER

Der Wasserverband hat in den letzten Jahren seinen Stromfremdbezug für den Betrieb der Kläranlagen kontinuierlich abgesenkt und seine Eigenstromerzeugung erhöht, etwa durch verstärkten Einsatz von Klärgas und effizienteren Blockheizkraftwerken. Trotzdem ist der jährliche finanzielle Gesamtaufwand für den Strom nicht gesunken. Den Einsparungen bei den Lieferungen stand nämlich die Tatsache gegenüber, dass die steigende Energieumlage den Preis für den Strom hoch hält. Ohne eine Absenkung des Fremdbezugs wären die Energiekosten jedoch angestiegen. Insofern führt die Erhöhung der Eigenstromerzeugung doch zu einer Beitragsstabilisierung.

Gereinigte Jahresabwassermenge

Die behandelte Abwassermenge lag für 2014, das Berichtsjahr 2015 ist ja noch nicht abgeschlossen, bei 122,59 Mio. Kubikmetern. Damit ist weiterhin eine leichte Absenkung zu verzeichnen. Dies wird nur zum Teil an einem sinkenden Trinkwasserverbrauch im Land gelegen haben. Hinzu kommt sicherlich auch die Tatsache, dass in den letzten Jahren trockenere Frühjahre und Herbste zu verzeichnen sind; sodass über Mischwassersysteme auch weniger Regenwasser in die Anlagen kommt.

Kosten der Abwasserreinigung

Der geringere Zufluss von Abwasser führt dadurch, dass die Abwasserinfrastruktur trotzdem aufrecht erhalten wer-den muss, zu leicht erhöhten Kubikmeterpreisen für die Abwasserreinigung. So stiegen die durchschnittlichen Kosten von 2013 mit 76 Cent/Kubikmeter auf 78 Cent/Kubikmeter im Jahr 2014.

Kreditentwicklung und Eigenkapitalquote

Der Wasserverband Eifel-Rur konnte auch im Jahr 2015 seine Schulden weiter reduzieren.

Die Eigenkapitalquote konnte auf nun 33 Prozent gesteigert werden und liegt damit über der vom Landesumwelt-ministerium für Verbände geforderten Quote von mindestens 30 %. An der Verbesserung der Quote wird der Verband weiter arbeiten, wiewohl er sich jetzt bereits im Mittelfeld der Quoten der vergleichbaren Wasserverbände in NRW befindet.

Verbandsbeiträge durch die Mitglieder

Seit dem Jahr 2004 wird eine zwischen Verbandsrat und Verbandsführung vereinbarte Beitragsobergrenze für die Mitglieder in Höhe von 132 Millionen zielsicher eingehalten. Auch für das Wirtschaftsjahr 2016 bleiben die Beiträge mit 131,90 Mio. Euro unter der genannten Grenze.

Haushaltsdaten des Wirtschaftsplans 2016

Der Vermögensplan umfasst 106.681.251 Euro.

Für den Erfolgsplan sind 139.014.045 Euro veranschlagt.

Vortrag des Vorstands

Bericht des Verbandsratsvorsitzenden

Blicke in die Verbandsversammlung:

20151207 Verbandsversammlung des WVER auf Schloß Burgau in Düren 01 Net

20151207 Verbandsversammlung des WVER auf Schloß Burgau in Düren 02 Net

20151207 Verbandsversammlung des WVER auf Schloß Burgau in Düren 03 Net

20151207 Verbandsversammlung des WVER auf Schloß Burgau in Düren 04 Net