16.07.2018:

Geführte Radtouren zu Renaturierungsmaßnahmen an der Rur

Entlang der Rur zwischen Jülich und Linnich gibt es eine Reihe von Maßnahmen zum naturnahen Umbau des Gewässers sowie zum Hochwasserschutz. Die Rur war in der Vergangenheit stark begradigt worden, Auenlandschaften verschwanden. Durch die Renaturierungen wurde nicht nur ökologische Vielfalt im und rund um den Fluss wieder erhöht. Zugleich entstanden Rückhalteräumen, die dem Hochwasserschutz dienen.
Der Wasserverband Eifel-Rur bietet nun geführte Radtouren zu den Renaturierungsmaßnahmen an, die von der Indemündung in die Rur bei Kirchberg vorbei am Brückenkopfpark in Jülich und der Barmener Flutmulde bis zur Rur-Renaturierung bei Linnich-Körrenzig führen. Dabei werden an allen markanten Punkten Informationen geboten. Von der Maßnahme bei Körrenzig ist es nicht weit bis zur Haltestelle Linnich der Rurtalbahn, sodass, wer den Weg nicht wieder zurückradeln will, die Rückfahrt mit seinen Rädern im Zug antreten kann.
Die Radtouren finden am 11. August 2018 jeweils um 10:00 und 14:00 Uhr statt. Sie starten am Jülicher Bahnhof. Die Teilnehmer-zahl ist auf je 20 Personen begrenzt. Zur Teilnahme muss man sich anmelden. Ansprechpartnerin ist Lolita Esser vom Unternehmensbereich Gewässer des WVER. Sie ist telefonisch unter 02421 494 3401 oder per Mail unter lolita.esser@wver.de zu erreichen.

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Am Zusammenfluss zwischen Rur und Inde bei Jülich-Kirchberg hat sich nach der Renaturierung der Inde im FFH-Gebiet eine urige Landschaft mit Kiesbänken und Totholz gebildet

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Die renaturierte Rur bei Linnich-Körrenzig