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EU-Projekt „LIVES“: Gemeinsam gegen Plastik in Gewässern

Plastikmüll schädigt unsere Umwelt und gefährdet die öffentliche Gesundheit, die biologische Artenvielfalt, die Schifffahrt und die Landschaft. Zurzeit gibt es keine Gesetzgebung von der EU, die sich diesem Thema annimmt. Jeder Staat und jede Organisation hat eigene Strategien, um mit der Verschmutzung durch Plastik umzugehen. Zu einer erfolgreichen Lösung des Problems wird ein abgestimmter, grenzüberschreitender Ansatz benötigt. Nur so kann verhindert werden, dass Plastik ins Meer gelangt. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist hierbei ein essentieller Baustein, denn Flussgebiete stimmen nicht mit den Verwaltungsgrenzen von Staaten überein.

Der WVER unterstützt die Entwicklung einer gesunden und attraktiven Umwelt, in der wir leben, arbeiten und uns erholen. Bei der Mitarbeit im Projekt „LIVES“ (Litter free rivers and streams) konzentriert sich der Verband auf die Reduktion von Plastikmüll im Einzugsgebiet der Maas. Dabei versucht er seine Einflussmöglichkeiten in seinem Zuständigkeitsgebiet, dem deutschen Teil des Rureinzugsgebiets, in die Projektumsetzung mit einzubringen.

Das Projekt gliedert sich in vier zentrale Arbeitspakete:

  • eine Analyse der aktuellen Abfallsituation in der Maas und ihren Nebenflüssen
  • verschiedene Maßnahmen zur Reduktion des Plastikmülls, wie beispielsweise Aufräumaktionen und der Bau von verschiedenen innovativen Plastikfallen
  • eine Erarbeitung von grenzüberschreitenden Verwaltungsvereinbarungen
  • eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit.

LIVES wird als Projekt zur Reduktion des Plastikmülls in der Maas und ihren Nebenflüssen von der EU unterstützt.

Arno Hoppmann
Arno Hoppmann Leiter Stabsstelle Flussgebietsmanagement +49 2421 494-1312 E-Mail schreiben

Projekthomepage:

www.keep.eu

Gesamtlaufzeit:

08/2018 – 07/2021

Gesamte Projektkosten:

1,5 Mio. €

Förderung:

50 Prozent durch die EU

Projektpartner