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Baumfällung und Gehölzentfernung in der Wurm am Ferdinand-Schmetz-Platz

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) wird ab Montag, dem 28. November 2022, Gehölzarbeiten in der Wurm auf Höhe des Ferdinand-Schmetz-Platzes vornehmen. Diese sind erforderlich, weil durch den Aufwuchs der Wasserabfluss beeinträchtigt wird. Dies kann besonders bei Hochwasser zu Problemen führen.

Dabei werden in der flussabwärts gesehen linken Uferseite bis zur Brücke über die Uferstraße zwei große Weiden gefällt sowie kleinere Bäume und Strauchwerk entfernt.

Die Maßnahme ist mit den Behörden abgestimmt und wird voraussichtlich die ganze Woche dauern.

Wasserverband Eifel-Rur stellt im Ritzefeld-Gymnasium Maßnahmen für die Hochwasserresilienz für die Stadt Stolberg vor

Nach der Hochwasserkatastrophe vom Juli letzten Jahres hat der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) mit dem Institut für Wasserbau der RWTH Aachen University und den betroffenen Kommunen unter Einbindung eines Expertengremiums einen Masterplan erstellt, der Maßnahmenvorschläge im Einzugsgebiet der Gewässer Inde und Vicht enthält. Dadurch soll die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Hochwasser in Zukunft gesteigert werden.

Der Masterplan wird nun in Stolberg durch Fachexperten des Verbands der breiten Öffentlichkeit in einer Info-Veranstaltung vorgestellt. Dazu gibt es in der Aula des Ritzefeld-Gymnasiums, Ritzefeldstr. 59, eine Veranstaltung, die allen Interessierten offensteht. Sie findet am 05. Dezember 2022 statt und beginnt um 18 Uhr mit fachlichen Erläuterungen zum Masterplan und den darin für Stolberg vorgeschlagenen Maßnahmen. Danach besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Verband nimmt gerne auch Anregungen aus der Bevölkerung auf; der Masterplan ist dynamisch und kann weiterentwickelt werden.

Informationen zum Masterplan gibt es auch im Internet unter www.hochwassergefahrenvorbeugen.de. Dort können die einzelnen Maßnahmenvorschläge auch über eine ArcGIS-Karte angesteuert und eingesehen werden.

Wasserverband legt Teich im Hochwasserrückhaltebecken Rahe trocken

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) muss den Teich im Auslaufbereich des Hochwasserrückhaltebeckens Rahe dauerhaft ablassen. Der kontinuierliche Wasserzufluss aus einem Abschlag des Wildbachs verleitet den Biber dazu, im Auslaufbauwerk selbst immer wieder einen Damm zu errichten, der die Funktionalität des Beckens gefährdet.

Das Hochwasserrückhaltebecken Rahe ist eines der größten Becken seiner Art, die der WVER betreibt. Es ist so groß, dass es nach den strengen Talsperrenkriterien betrieben werden muss. Das Becken sichert bei Starkregen den Hochwasserschutz bis in die Soers hinein, indem es Wasser aus dem Wild- und Schwarzbach im Falle hoher Wasserführung zwischenspeichert. Der Wildbach selbst mündet schließlich auf dem Gelände der Kläranlage Soers in die Wurm, so dass das Becken auch dem Schutz der Anliegenden an der Wurm dient.

Vor dem Auslauf des Beckens befindet sich ein vertiefter Sandfang, in dem sich beim Einstau ins Becken vor dem Abfluss des Wassers Sand und Geröll sammelt. Dieser Sandfang ist derzeit als Teich ausgeführt, der ganzjährig Wasser führt. Dieses wird aus dem Wildbach entnommen und mit einem Rohr in den Teich eingeleitet. Der Teich bietet ideale Bedingungen für die Ansiedlung des Bibers. „Verstopft“ er den Ablauf jedoch mit einem Biberdamm, staut sich das Wasser dahinter immer weiter auf. Der Ablauf kann im Hochwasserfall dann nicht mehr in der Lage sein, genügend Wasser aus dem Becken abzuleiten, sodass ein unkontrollierter Überlauf nicht auszuschließen ist und somit die Schutzfunktion des Beckens verringert wird.

Da die Schutzfunktion des Beckens Vorrang hat, muss der Teich nun trockengelegt werden. Diese Maßnahme macht das Umfeld für den Biber uninteressant und er reduziert seine Bautätigkeiten. Das Vorgehen ist auch aus noch einem Grund erforderlich: Der Biberdamm im Auslaufbauwerk musste von Mitarbeitenden des Wasserverbands bisher manuell entfernt werden. Dies war mit hohen Gefahren verbunden: Gab der Damm schlussendlich bei den Arbeiten nach, drang die dahinter gestaute Wassermenge als Welle auf die Arbeiter ein.

Da der Biber eine geschützte Art ist, hat der Wasserverband Eifel-Rur sein Vorgehen mit der Oberen Wasserbehörde der Bezirksregierung abgestimmt und von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Aachen eine entsprechende Genehmigung erhalten.

Beim Ablassen des Teiches rechnet der Verband nicht damit, dass sich darin Fische oder andere schützenswerte Lebewesen wie Muscheln befinden. Trotzdem wird der Fischereibeauftragte der Stadt Aachen das Ablassen überwachen, um gegebenenfalls Tiere absammeln zu können.

Wasserverband Eifel-Rur stellt im Eschweiler Ratssaal Maßnahmen für die Hochwasserresilienz für die Stadt vor

Nach der Hochwasserkatastrophe vom Juli letzten Jahres hat der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) mit dem Institut für Wasserbau der RWTH Aachen University und den betroffenen Kommunen unter Einbindung eines Expertengremiums einen Masterplan erstellt, der Maßnahmenvorschläge im Einzugsgebiet der Gewässer Inde und Vicht enthält. Dadurch soll die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Hochwasser in Zukunft gesteigert werden.

Der Masterplan wird nun in Eschweiler durch Fachexperten des Verbands der breiten Öffentlichkeit in einer Info-Veranstaltung vorgestellt. Dazu gibt es im Ratssaal der Stadt Eschweiler, Johannes-Rau-Platz 1, eine Veranstaltung, die allen Interessierten offensteht. Sie findet am 16. November 2022 statt und beginnt um 18 Uhr mit fachlichen Erläuterungen zum Masterplan und den darin für Eschweiler vorgeschlagenen Maßnahmen. Danach besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Verband nimmt gerne auch Anregungen aus der Bevölkerung auf; der Masterplan ist dynamisch und kann weiterentwickelt werden.

Eine vergleichbare Vorstellung wird Anfang Dezember auch in Stolberg erfolgen, eine Terminmitteilung dazu erfolgt noch.

Informationen zum Masterplan gibt es auch im Internet unter www.hochwassergefahrenvorbeugen.de. Dort können die einzelnen Maßnahmenvorschläge auch über eine ArcGIS-Karte angesteuert und eingesehen werden.

Wie kann ich mich selbst vor Hochwasser schützen? Beratungstermine in Heinsberg: Randerath, Kempen und Kirchhoven

Das Extremhochwasser im Juli 2021 hat viele Orte stark getroffen. Um bei künftigen Hochwasserereignissen besser gewappnet zu sein, hat der Wasserverband Eifel-Rur bereits im letzten Jahr zusammen mit dem HochwasserKompetenzCentrums  (HKC, www.hkc-online.de) aus Köln eine Reihe von Beratungsterminen aufgelegt. Diese Reihe wurde und wird auch im Jahr 2022 fortgesetzt.

Dabei wird auch ein Infomobil bereitstehen. Dieses hält Anschauungsmaterial zum Hochwasserschutz von Objekten wie etwa gefährdeten Privathäusern und weitere Informationen, zum Beispiel zur Verhaltensvorsorge, bereit. Die kostenfreie Beratung wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Einzugsgebietsentwicklung organisiert.

Die nächsten Termine in Heinsberg sind:

Heinsberg-Randerath, Samstag, 12.11.2022, 11:00 – 14:00 Uhr, Parkplatz an der Kirche, Buschstraße 33

Heinsberg-Kempen, Mittwoch, 16. 11.2022, 14:00 – 17:00 Uhr, Parkplatz an der Kirche, Nikolausstr. 1

Heinsberg-Kirchoven, 26.11.2022, 11:00 – 14:00 Uhr, Parkplatz am Freibad, Schwimmbadstr. 61

Wie kann ich mich selbst vor Hochwasser schützen? Beratungstermine in Düren-Gürzenich und Inden-Altdorf

Das Extremhochwasser im Juli 2021 hat viele Orte stark getroffen. Um bei künftigen Hochwasserereignissen besser gewappnet zu sein, hat der Wasserverband Eifel-Rur bereits im letzten Jahr zusammen mit dem HochwasserKompetenzCentrums  (HKC, www.hkc-online.de) aus Köln eine Reihe von Beratungsterminen aufgelegt. Diese Reihe wurde und wird auch im Jahr 2022 fortgesetzt.

Dabei wird auch ein Infomobil bereitstehen. Dieses hält Anschauungsmaterial zum Hochwasserschutz von Objekten wie etwa gefährdeten Privathäusern und weitere Informationen, zum Beispiel zur Verhaltensvorsorge, bereit. Die kostenfreie Beratung wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Einzugsgebietsentwicklung organisiert.

Die nächsten Termine im Kreis Düren sind:

Düren-Gürzenich, Samstag, 05.11.2022, 11:00 – 14:00 Uhr, Ratsstraße 9a, (Durchfahrt zum kleinen Sportplatz zwischen den beiden Turnhallen)

Inden-Altdorf, Samstag, 19.11.2022, 11:00 – 14:00 Uhr, Rathausplatz, Rathausstr. 1

Pappelfällung entlang des Wurmwegs zwischen Schloss Rimburg und Marienberg

Entlang des Weges an der Wurm zwischen Schloss Rimburg und der Wurmtalbrücke in Marienberg muss der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) auf der östlichen Wegeseite eine Reihe von Pappeln fällen lassen.

Das Wurzelwachstum hat mit der Zeit zu immensen Schäden des Wegeaufbaus geführt. Die Decke weist derzeit erhebliche Unebenheiten auf. Für eine nachhaltige Sanierung des Weges müssen die Pappeln entfernt werden. Eine alleinige Beseitigung der Wurzeln im Weg würde die Standsicherheit der Bäume gefährden, zumal die Wurzeln auf der anderen Seite im Feld schon durch die landwirtschaftliche Bearbeitung beeinträchtigt sind. Außerdem haben regelmäßig durchgeführte Baumkontrollen ergeben, dass Totholz im Kronenbereich die Verkehrssicherheit des Weges gefährdet. Aufwendige Pflegemaßnahmen unter Zuhilfenahme eines Hubsteigers müssten voraussichtlich jährlich wiederholt werden, ohne dass dadurch die Beeinträchtigung des Weges beseitigt wäre. Die Pappeln haben darüber hinaus ein schlagreifes Alter erreicht. Bei den letzten Stürmen sind schon einige Pappeln umgestürzt.

Die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen werden nach der Rübenernte im Oktober zwei Wochen brach liegen. In dieser Zeit, beginnend am 04. Oktober 2022 voraussichtlich bis zum Ende der Woche, wird die Pappelrodung durch den Forstbetrieb durchgeführt, ohne Aufwuchs auf den Ackerflächen zu schädigen.

Die Pappelreihe ist Wald im forstrechtlichen Sinne, d.h. sie ist entsprechend auszugleichen. Nach einer Instandsetzung und geringfügigen Verlegung des Weges wird daher eine neue Pappelreihe entlang der Strecke gepflanzt. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Heinsberg ist informiert und hat der Maßnahme bereits zugestimmt. Während der Fällarbeiten ist der Weg für Spaziergänger auch Sicherheitsgründen gesperrt.

Wasserverband Eifel-Rur stellt in Roetgen Masterplan zur Hochwasserresilienz vor

Nach der Hochwasserkatastrophe vom Juli letzten Jahres hat der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) mit dem Institut für Wasserbau der RWTH Aachen University und den betroffenen Kommunen unter Einbindung eines Expertengremiums einen Masterplan erstellt, der Maßnahmenvorschläge im Einzugsgebiet der Gewässer Inde und Vicht enthält. Dadurch soll die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Hochwasser in Zukunft gesteigert werden.

Der Masterplan wird nun in Roetgen durch Fachexperten des Verbands vorgestellt. Dazu gibt es im Bürgersaal der Gemeinde in der Rosentalstraße 56 eine Veranstaltung, die allen Interessierten offensteht. Sie findet am 29. September 2022 statt und beginnt um 18 Uhr mit fachlichen Erläuterungen zum Masterplan. Danach besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Verband nimmt gerne auch Anregungen aus der Bevölkerung auf; der Masterplan ist dynamisch und kann weiterentwickelt werden.

Kurz angerissen werden dabei auch die beiden geplanten Hochwasserrückhaltebecken bei Mulartshütte und Rott. Sie werden Anfang des kommenden Jahres noch einmal Gegenstand einer eigenen Informationsveranstaltung sein.

Informationen zum Masterplan gibt es auch im Internet unter www.hochwassergefahrenvorbeugen.de. Dort können die einzelnen Maßnahmenvorschläge auch über eine ArcGIS-Karte angesteuert und eingesehen werden.

Technische Störung am Regenüberlaufbecken „Alt Holland“ führte zur Verunreinigung des Gondelweihers

Am Montagabend wurden im Gondelweiher in Wassenberg durch Spaziergängerinnen und Spaziergänger tote Fische gesichtet. Diese verendeten durch Sauerstoffmangel in dem Gewässer. Weitere Fische hielten sich im Bereich der Wasseroberfläche auf. Feuerwehr und Wasserverband Eifel-Rur (WVER) ergriffen umfangreiche Maßnahmen, um den Sauerstoffgehalt im Weiher zu erhöhen. Dazu wurde Spritzwasser in den Weiher eingetragen, ebenso wurden Belüfterplatten eingebracht. Der Sauerstoffgehalt im Gewässer konnte dadurch bereits wieder verbessert werden.

Da im Gondelweiher und in einem Vorteich, der einen Sedimenteintrag aus dem durchlaufenden Gasthausbach verhindern soll, ein Abwassergeruch wahrzunehmen war, untersuchte der Wasserverband Eifel-Rur die oberhalb gelegenen, von ihm betriebenen Abwasserbauwerke „Alt Holland“.

Dabei handelt es sich um ein älteres Regenüberlaufbecken in Kombination mit einem 2021 in Betrieb genommenem Regenrückhaltebecken, die bei heftigen Regenfällen Wasser aus der Kanalisation aufnehmen. Wenn die Wassermengen zu groß werden, wird Wasser in den Gasthausbach abgeschlagen. Diese Becken haben im Zusammenspiel dabei eine erhebliche Verminderung der Abschlagsmengen ermöglicht.

Bei dem Abschlag handelt es sich im Normalfall um durch Regenwasser sehr stark verdünntes Abwasser, das in dieser Form für das Gewässer keine kritische Belastung darstellt.

Im Vorfeld des Ereignisses kam es jedoch durch eine technische Störung und Verblockungen an einem Schieber zu einem Einstau der Becken mit hoch konzentriertem Abwasser. Durch die Regenereignisse am Wochenende wurde dieses Abwasser dann aus den Becken über die Abschlagsleitung in den Gasthausbach gespült und gelangte so in den Vorteich und den Gondelweiher. Durch die im Abwasser vorhandene Schmutzfracht mit Sauerstoff zehrenden Stoffen kam es zum Sauerstoffmangel im Gondelweiher, der zu dem Fischsterben führte.

Bei der Inspektion der Becken waren diese bereits wieder leergelaufen, sodass kein weiterer Eintrag in den Gondelweiher mehr erfolgt. Da die momentan geringe Wasserführung des Gasthausbachs nur einen langsamen Wasseraustausch im Weiher ermöglicht, wird dieser vom Wasserverband Eifel-Rur weiterhin belüftet. Eine Zugabe von Frischwasser dient ebenfalls dem Austausch des belasteten Wassers.

Die Situation am Weiher wird dabei weiter beobachtet, der Verband nimmt Wasserproben, um die Entwicklung der Wasserbeschaffenheit zu untersuchen. Die toten Fische wurden inzwischen durch die Feuerwehr, den Bauhof der Stadt Wassenberg und Mitgliedern des am Weiher tätigen Fischereivereins entfernt. Der Wasserverband dankt allen, die an den Einsätzen beteiligt waren, und im Besonderen den aufmerksamen Spaziergängerinnen und Spaziergängern. Durch ihre Meldung konnte das Fischsterben noch in Grenzen gehalten werden.

Masterplan Inde/Vicht: Einzelne Projektvorschläge nun im Internet einsehbar

Der Wasserverband Eifel-Rur hat zusammen mit dem Institut für Wasserbau der RWTH Aachen University, weiteren Fachleuten sowie den Kommunen im Einzugsgebiet von Inde und Vicht einen Masterplan erstellt, der einen Maßnahmenkatalog enthält, wie in Zukunft die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Hochwasser erhöht werden soll. Dieser wurde in einzelnen Kommunen bereits vorgestellt.

Die einzelnen Maßnahmen selbst können nun über eine Karte in ArcGIS-Online eingesehen werden. Der entsprechende Link zur Karte ist über die bereits vor einiger Zeit freigeschaltete Homepage www.hochwassergefahrenvorbeugen.de verfügbar. Hier können Interessierte zielgenau Steckbriefe zu Projekten im direkten, eigenen Umfeld finden.

Der Masterplan ist dabei als dynamisches Instrument zur Steigerung der Resilienz zu betrachten: Die vorgestellten Maßnahmen werden nun fortlaufend weiterentwickelt. Außerdem können Anregungen aus der Bevölkerung aufgenommen werden.

Ab Ende September eingeschränkte Verkehrsführung im Bereich der Papierfabrik „Niederauer Mühle“ in Kreuzau

Die Papierfabrik Niederauer Mühle leitet ihr Abwasser über eine Einleitstelle in den Abwassersammler HS 11 ein. Dieser Sammler führt Abwasser von Kreuzau über Düren zur Kläranlage Düren nördlich der Autobahn A 4.
Die Einleitung erfolgt über ein Schachtbauwerk im Straßenkörper der K 39 (Windener Weg). Aufgrund der aktuellen Höhenverhältnisse im Schacht und der Zusammensetzung des Abwassers kam es mehrfach zu Schaumbildung mit Schaumaustritt durch das Schachtbauwerk auf die Straße.

Der Wasserverband Eifel-Rur wird deshalb von der Fabrik einen Direktanschluss ohne Schachtbauwerk im Straßenkörper an den HS 11 verlegen. Für die neue Leitung muss der Windener Weg gekreuzt werden. Ebenso wird der Busparkplatz auf Höhe der Straße Am Wassergarten zwischen Festhalle und Lidl-Markt gequert.

Die Baumaßnahme wird am 26. September 2022 beginnen. Dabei wird es am Windener Weg im Bereich der Papierfabrik zu Einschränkungen der Verkehrsführung kommen. Der Verkehr wird mittels einer Ampelanlage im Baustellenbereich geregelt, so dass dieser einspurig an der Baustelle im Bereich der K39 vorbeigeführt wird. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich Anfang November abgeschlossen.

Temporäre Big Bags zum Hochwasserschutz an der Straße „Auf dem Driesch“ in Weisweiler werden wieder entfernt

Nach dem Hochwasser vom Juli des letzten Jahres wurden hinter dem Hochwasserschutzdeich in Weisweiler an der Straße Auf dem Driesch Big Bags als zweite Schutzlinie aufgebaut. Dabei handelt es sich um sehr große und schwere, mit Sand gefüllte Säcke. Bei dem Hochwasser war der Deich überströmt worden. Der eigentliche Erddeich geht in eine Hochwassermauer über. An der Übergangsstelle war zudem eine Lücke entstanden. Durch die Regenfälle wurde der Deich darüber hinaus durchnässt.

Da etwa eine Woche nach dem Hochwasser erneut starke Regenfälle angesagt wurden, ließ der Wasserverband Eifel-Rur die erwähnten Big Bags als zweite Verteidigungslinie aufstellen. Zu dieser Zeit konnte nämlich nicht sichergestellt werden, dass der durchweichte Deich einem weiteren Hochwasser Stand halten würde.

Der Deich wurde inzwischen begutachtet und es wurden keine Mängel festgestellt. Deswegen werden die Big Bags nun entfernt. Zugleich wird die Fehlstelle am Übergang vom Erddeich zur Mauer wieder Instand gesetzt. Der Abbau der Big Bags an der Straße Auf dem Driesch wird ab Mitte nächster Woche erfolgen.

Hochwassergefahren vorbeugen – Masterplan für Inde und Vicht wird öffentlich vorgestellt

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) hat nach der Hochwasser-Katastrophe vom Juli des letzten Jahres in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wasserbau der RWTH Aachen University, weiteren Fachexpertinnen und -experten aus der Wasserwirtschaft sowie den betroffenen Kommunen einen Masterplan für das besonders hart getroffene Einzugsgebiet von Inde und Vicht erstellt. Dieser Masterplan umfasst bisher 63 Projekte mit über 170 Einzelmaßnahmen. Mit diesen soll die Widerstandsfähigkeit gegen zukünftige Hochwasserereignisse erhöht werden.

Der Masterplan wird nun auch der breiten Öffentlichkeit in den Kommunen vorgestellt. Dazu gibt es eine Reihe von Infoständen, bei der sich Bürgerinnen und Bürger über die vorgeschlagenen Maßnahmen informieren können. Außerdem nehmen die Expertinnen und Experten des Wasserverbands gerne auch Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung auf. Der Masterplan ist dynamisch und soll weiterentwickelt werden.

Die Termine im Einzelnen:

11.09.2022, 10:00 – 18:00, Gemeinde Langerwehe, Pastoratsweg 1, 52379 Langerwehe (im Rahmen des Eifelmarkts)

13.09.2022, 16:00 – 18:00, Gemeinde Inden im Bürgerhaus Inden/Altdorf (Geuenicher Straße 38, 52459 Inden)

15.09.2022, 14:00 – 18:00, Stadt Eschweiler, Foyer des Rathauses (Johannes-Rau-Platz 1, 52249 Eschweiler)

16.09.2022, 14:00 – 18:00, Stadt Stolberg (Kaiserplatz, 52222 Stolberg)

29.09.2022, 18:00 – 20:00, Gemeinde Roetgen im Bürgersaal Roetgen (Rosentalstraße 56, 52159 Roetgen)

Informationen zum Masterplan gibt es auch im Internet unter www.hochwassergefahrenvorbeugen.de.

Wasserverband informiert auf Sommersfest der Städteregion zum Hochwasserschutz Inde/Vicht

Das Hochwasser des letztjährigen Julis hat in der Städteregion Aachen und darüber hinaus massive Schäden angerichtet. Besonders betroffen waren die Einzugsgebiete von Inde und Vicht.

Zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit gegen Hochwasser im Inde-Vicht-Einzugsgebiet hat der Wasserverband mit Partnern wie z. B. dem Institut für Wasserbau der RWTH Aachen und den betroffenen Kommunen einen Masterplan erarbeitet. Diesen stellt er auf dem Sommerfest der Städteregion Aachen mit einem Infostand vor. Fachleute des Verbands stehen dabei zu Gesprächen bereit und freuen sich auf Ihren Besuch am Stand.

Das Sommerfest findet am 27.08.2022 ab 15 Uhr auf dem CHIO-Gelände, Albert-Servais-Allee 50, 52070 Aachen, statt.

Info zum Sommerfest:
https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/aemter/wirtschaftsfoerderung-tourismus-und-europa-s-85/sommerfest-2022

Infos zum Maßnahmenplan:
www.hochwassergefahrenvorbeugen.de

Feierstunde des Wasserverbands mit ausgelernten und neuen Azubis

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) verabschiedete jetzt ausgelernte junge Menschen von der Ausbildung und begrüßte zugleich neue Auszubildende, die beim Verband ihren ersten Schritt in eine berufliche Zukunft tun.

„Umweltschutz und Daseinsvorsorge sind unverzichtbare Aufgaben das Wasserverbands zum Wohle der Menschen“, erläuterte Stefan Ruchay, stellvertretender Vorstand und Finanzdezernent des Verbands. Der Verband trage hierzu durch die Abwasserreinigung, aber auch durch Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zur Versorgungssicherheit mit Wasser und zur natürlichen Entwicklung der Fließgewässer bei.

Rainer Klee, Personaldezernent des Verbands, stellte den jungen Menschen zu dem in Aussicht: „Beim Wasserverband haben Sie bei gelungener Ausbildung eine gute Zukunftsperspektive mit einem Anschlussvertrag.“ Der Verband benötige nämlich zur Erfüllung seiner Aufgaben immer wieder gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

So konnten denn auch vier der Auszubildenden, die ihre Ausbildung gerade erfolgreich beendet hatten, versehen mit einem Anschlussvertrag, wieder als Mitarbeiter im Verband begrüßt werden. Thies Paland (aus Stolberg) absolvierte eine duale Ingenieurausbildung in den Bereichen Mechatronik und Elektrotechnik, Henning Busch (Waldfeucht) und Lukas Urban (Eschweiler) sind nun frisch gebackene Mechatroniker und Leon Giorgio (Niederzier) schloss als Elektroniker für Betriebstechnik ab. Alexander Beumers (Gangelt) durchlief die Ausbildung zum Geomatiker.

Als neue Auszubildende konnte der Verband für den Beruf der Fachkraft für Abwassertechnik Loredana Concolato (Baesweiler) und Marvin Lutz (Aachen) gewinnen. Luis Geisen (Herzogenrath) und Aron Tholen (Heinsberg) streben den Beruf des Mechatronikers an. Erik Gawlik (Herzogenrath) und Ben Koch (Jülich) haben sich zum Ziel gesetzt, Elektroniker für Betriebstechnik zu werden. Die Ausbildung zur Geomatikern begann Sonja Broll aus Vettweiß. Salih Rath (Düren) wird zum Industriekaufmann geschult.

Auslerner sowie neue Auszubildende zusammen mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern und Vertretern der Verbandsspitze anlässlich einer Feierstunde in Düren

Baumpflegearbeiten am Immendorfer Fließ

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) wird in der Zeit vom 29. August bis 04. September 2022 Baumpflegearbeiten entlang des Immendorfer Fließes bei Geilenkirchen-Immendorf vornehmen. Im Bereich der alten, stillgelegten Kläranlage Immendorf wird an insgesamt 16 Eichen und Eschen gearbeitet. Dabei werden die Bäume nicht gefällt, sondern Totholz aus den Baumkronen entfernt. Dieses könnte herabstürzen und auf den Wirtschaftsweg fallen.

Der Verband ist aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht zu dieser Maßnahme verpflichtet. Sie ist entsprechend mit dem Kreis Heinsberg abgestimmt. Der Weg am Immendorfer Fließ wird für diese Zeit an der besagten Stelle für Fußgänger gesperrt.

Lendersdorfer Wehr wird saniert und durchgängig gemacht

Das Vorhaben

Zwischen Düren-Lenderdorf und Düren-Niederau befindet das so genannte Lendersdorfer Wehr. Es gehört mit einer Breite von 140 Metern und einem Höhenunterschied vom Oberwasser zum Unterwasser von 2,40 m zu den größeren Rurwehren im Kreis Düren. Das Wehr staut Wasser auf, das den Dürener Mühlenteich mit Zusatzwasser speist und auch der Wasserentnahme des Industrieparks Düren unterhalb des St.-Augustinus-Krankenhauses dient.

Das Wehr stellt einerseits ein unüberwindbares Hindernis für Fisch und Kleinlebewesen im Gewässer dar. Andererseits befindet es sich in einem baulich sehr schlechten Zustand. Bereits 2011 musste nach einem Ausbruch ein Teil der Wehrkrone erneuert werden.

Der Wasserverband Eifel-Rur plant nun die Sanierung des Wehrs, um die Durchgängigkeit für Gewässerlebewesen zu erhöhen und damit auch den Anforderungen der EG-Wasserrahmenrichtlinie zu entsprechen. Außerdem soll die Standsicherheit des Bauwerks wiederhergestellt werden. Damit wird auch die Versorgung von Gewerbe und Industrie mit Wasser sichergestellt.

Dazu soll auf der linken Seite des Wehres eine Fischaufstiegsanlage (FAA) errichtet werden. Neben dieser Anlage ist eine Schussrinne geplant, die von Fischen zum Abstieg genutzt werden kann und die die Lockströmung im Unterwasser verbessert, so dass Fischen, die nach einer Aufstiegsmöglichkeit suchen, das Auffinden der FAA erleichtert wird. Da unterhalb des Wehrfußes unmittelbar eine Insel anschließt, die die Rur in zwei Arme teilt, muss, damit die Fische aus beiden Armen angelockt werden, zwischen Wehr und Insel eine Verbindung geschaffen werden, über die auch Fische vom rechten Rurarm die FAA  auf der linken Seite auffinden. 

Zur Sicherung des Wehrkörpers sowie der Fischaufstiegsanlage sollen Spundwände in den Untergrund getrieben werden. Diese werden zukünftig auch weitere Ausbrüche aus der Wehrkrone verhindern. Unterhalb der Spundwände werden große Wasserbausteine zu einer Rampe eingebaut.

Bei der Bezirksregierung ist die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens für das 4. Quartal 2022 avisiert. Der Planfeststellungsbeschluss steht für das 2. Quartal 2023 zu erwarten. Daran schließen sich die Bewilligung einer Förderung durch das Land NRW sowie Ausschreibung und Vergabe an. Der mögliche Baubeginn erfolgt im 1. Quartal 2024. Der Bau selbst soll dann voraussichtlich im 1. Quartal 2025 abgeschlossen werden.

Als Kosten für das Gesamtprojekt inklusive der Planungs- und Baukosten werden zurzeit knapp 5,3 Millionen Euro veranschlagt.

Die Informationsveranstaltung

Der Wasserverband Eifel-Rur informierte bereits vor dem Beginn des eigentlichen Planfeststellungsverfahrens interessierte Bürgerinnen und Bürger in einer Info-Veranstaltung vor Ort, stellte Fragen und wies auch auf die spätere Beteiligungsmöglichkeit im Rahmen der Planfeststellung hin. WVER-Verbandsratsvorsitzender Frank Peter Ullrich und Gewässerdezernent Dr. Gerd Demny konnten vor allen etliche unmittelbare Anlieger und Mitglieder der Bezirksausschüsse der betroffenen Ortschaften Lendersdorf und Niederau begrüßen. Sie betonten zum einen, dass die Umgestaltung und Sanierung des Wehres für die lokalen Gewerbetreibenden von großer Bedeutung sei. Zum anderen werde aber mit dem Bau der Fischaufstiegsanlage an dieser Stelle auch ein wichtiger Baustein zur ökologischen Durchlässigkeit erzielt. Dr. Antje Goedeking, Leiterin des Unternehmensbereichs Gewässer, erläuterte daraufhin noch einmal die Notwendigkeit des Projekts und stellte den weiteren Ablauf der Realisierung vor. Zum Abschluss erklärten das beteiligte Planungs- und das Umweltbüro die konkret vorgesehene Maßnahme. Danach entspann sich eine rege Diskussion der Vortragenden mit den Bürgerinnen und Bürger, bei der es u. a. auch um Fragen der verkehrlichen Andienung der Baustelle und der Nutzung des Rur-Uferradwegs ging, aber auch um Fragen ging, ob etwa das Wehr erhöht werde und dadurch mit einem Anstieg des Grundwassers zu rechnen sei. Hier konnten die Experten versichern, dass mit dem Umbau keine Erhöhung der Wehrkrone einhergehe.

Wasserverband Eifel-Rur stellt Planungen zum Lendersdorfer Wehr öffentlich vor

Das Lendersdorfer Wehr zwischen Lendersdorf und Niederau gehört zu den großen Rurwehren des Kreises Düren. Dort wird der Dürener Mühlenteich mit Zusatzwasser versorgt, im Staubereich des Wehres erfolgt die Wasserentnahme des Industrieparks Düren-Niederau. Das Bauwerk ist in einem schlechten baulichen Zustand. Ebenso stellt es für die Wanderung von Gewässerlebewesen ein unüberwindliches Hindernis dar, weshalb der Wasserverband Eifel-Rur die Sanierung und Umgestaltung und die Errichtung einer Fischaufstiegsanlage plant.

Die geplante Maßnahme möchte der Wasserverband Eifel-Rur am Mittwoch, den 17. August 2022, der interessierten Öffentlichkeit an einem Info-Stand vorstellen. Dieser wird sich in der Zeit von 17:00 – 19:00 Uhr am flussabwärts gesehen linken Wehrfuß befinden. Der Stand ist zu erreichen über den flussabwärts gesehen linken Rur-Uferradweg und die Straße Am Wehr in Lendersdorf. Der Verband freut sich auf den Besuch und die Gespräche mit vielen Bürgerinnen und Bürgern.

Wasserverband prüft Varianten zur Entnahme der Asbest-Zement-Rohre am Hauptsammler HS 11

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) plant, den Hauptsammler 11, der das Abwasser von Kreuzau bis zur Kläranlage Düren leitet, ab dem Bereich Anna-Kirmes-Platz zu ersetzen und an seiner Stelle zugleich eine Doppelröhre zu verlegen, sodass der Hauptsammler dann redundant und leistungsfähiger ist.

Der jetzige Sammler besteht aus einem Asbest-Zement-Rohr. Das Freilegen und die Entnahme des Hauptsammlers aus Asbestzement stellt besondere Anforderungen an die Bauausführung. Deswegen wird der Wasserverband unterschiedliche Varianten von Rückbauverfahren ausprobieren, um den günstigsten und emissionsärmsten Weg zur Entnahme zu prüfen. Dieses Vorgehen wird dazu messtechnisch begleitet.

Die Variantenprüfung wird in einem Abschnitt des Sammlers erfolgen, der nicht durch bebautes Gebiet verläuft. Bereits in den Jahren 2012/2013 hatte der Verband in einem Demonstrationsprojekt auf Höhe der Wiesenstraße im Nordwesten von Birkesdorf auf einer Länge von 270 Metern einen Parallelabschnitt zum Sammler verlegt. Dadurch konnte der alte Sammler auf dieser Strecke stillgelegt und auf seinen Zustand untersucht werden. Eine Komplettinspektion des HS 11 war nicht möglich, da er ununterbrochen mit hohen Abwassermengen gefüllt ist.

Der stillgelegte Abschnitt bietet sich nun an, die Variantenprüfung vorzunehmen. Die Zuwegung im Bereich des Baufelds wird aus baulichen und aus Schutzgründen während der Maßnahme abgesperrt.

Die Arbeiten finden in Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln und der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft statt. Eine Gefährdung der Bevölkerung durch das asbesthaltige Material besteht nicht. Vorbereitende Arbeiten beginnen am 22. Juli 2022; ab Mitte August erfolgen dann die eigentlichen Bauarbeiten. Sie werden voraussichtlich bis Ende September dauern. Mit Baubeginn wird auch eine dort befindliche Zuwegung zum Rur-Ufer-Radweg gesperrt. Darauf wird durch eine entsprechende Beschilderung hingewiesen.

Wasserverband baut Retentionsbodenfilter an der L23 bei Verlautenheide

Das Abwasser der Ortslage Aachen-Verlautenheide wird über einen Kanal zur Kläranlage Eilendorf geleitet. Dabei handelt es sich um einen Mischwasserkanal, der auch Regenwasser aufnimmt. Bei starken Niederschlägen kann es dazu kommen, dass zu viel Mischwasser in Richtung Kläranlage abgeleitet werden muss. Dies ist der Fall, wenn die Wasserführung mehr als 37 Liter in der Sekunde beträgt. Dann wird das überschüssige Mischwasser in das bestehende Regenüberlaufbecken (RÜB) „Am Keilbusch“ geleitet und dort zurückgehalten. Dieses Becken ist ein langestrecktes, unterirdisches Betonbecken mit einem Volumen von 1.224 Kubikmetern.

Ist auch dieses Becken gefüllt, darf es in das Gewässer Haarener Hof abschlagen. Zwar ist der Abwasseranteil durch das Regenwasser stark verdünnt und es setzen sich Stoffe auch in dem RÜB ab, aber trotzdem handelt es sich bei dem Überlauf um verdünntes Abwasser.

Der Haarener Hof fließt in seinem Verlauf unterhalb der Einleitstelle des RÜB unter anderem auch durch ein Gebiet der Wasserschutzzone II, bevor er in das Gewässer Grenzsiefen mündet. Aus Gründen des Gewässer- und Grundwasserschutzes ist dieser Zustand langfristig nicht mehr zulässig. Deswegen muss das Abschlagswasser aus dem Regenüberlaufbecken umgeleitet und weitergehend gereinigt werden.

Dazu wird auf einer Wiese am Wanderparkplatz mit der Schutzhütte Tanjas Hütte auf dem Gebiet der Stadt Aachen ein so genannter Retentionsbodenfilter errichtet. Es handelt sich dabei um ein Erdbecken mit einer Fläche von 2.280 Quadratmetern und einem Volumen von 5.750 Kubikmetern. Im Becken befindet sich Filtersand, der mit Schilfpflanzen besetzt wird (es sieht in etwa aus wie ein Reisfeld). Durch die Filterschicht werden Verschmutzungen zurückgehalten. Außerdem siedeln sich dort Mikroorganismen an, die das Abwasser zusätzlich reinigen.

Das Abschlagswasser des Regenüberlaufbeckens wird nun aufgefangen und durch eine ca. 500 Meter lange Abschlagsleitung in den Retentionsbodenfilter umgeleitet, sodass es nicht mehr in den Haarener Hof gelangt. Es wird in den Bodenfilter geführt und dort, wie beschrieben, weitergehend gereinigt. Am Auslauf des Retentionsbodenfilters werden eventuell verbliebene Keime noch durch eine UV-Bestrahlung abgetötet. Danach wird das Wasser über eine Leitung in das Gewässer Grenzsiefen hinter die Wasserschutzzone II eingeleitet.

Durch den zusätzlichen Rückhalteraum des Retentionsbodenfilters wird auch eine Drosselung des Abschlags in das Einleitgewässer erreicht. Konnten bisher aus dem RÜB bis zu 3.438 Liter in der Sekunde schwallartig in den Haarener Hof schießen, wird der Ablauf aus dem Retentionsbodenfilter nun auf höchstens 86 Liter pro Sekunde begrenzt. Dadurch wird auch die hydraulische Belastung des Grenzsiefen als neuem Einleitgewässer verringert, die sich ansonsten schädlich auf die Gewässerökologie und besonders auf kleine Gewässerlebewesen auswirkte. Diese werden bei starken, schwallartigen Einleitungen weitgehend verdriftet.

Die Abschlagsleitung vom Regenüberlaufbecken zum Retentionsbodenfilter unterquert im unterirdischen Vortrieb dabei die Autobahn A 44. Im Anschluss wird sie entlang der L 23 unter dem Fahrradweg bis zum Parkplatz an Tanjas Hütte geführt. Aus Platzgründen muss dazu auch der Straßenkörper in Anspruch genommen werden, sodass es einen einspurigen Wechselverkehr mit Ampelschaltung geben wird.

Während der Bauzeit wird die Zufahrt zum städtischen Parkplatz neben der Baustelleneinfahrt und zur Schutzhütte jederzeit zugänglich bleiben. Dies gilt auch für den weiterlaufenden Forstwirtschaftsweg. Behinderungen durch den Bau und den Baustellenverkehr werden für die Waldbesucher auf ein Minimum reduziert. Ebenso werden der städtische Forstbetriebshof, das Gelände der Deutschen Waldjugend, Ortsgruppe Würselen, und das dort befindliche, alte Forsthaus zugänglich bleiben.

Die Bauarbeiten werden am 26. Juli 2022 beginnen und voraussichtlich ein Jahr in Anspruch nehmen. Die halbseitige Sperrung der L 23 zur Verlegung des Abschlagskanals wird voraussichtlich von Mitte September bis Anfang Dezember erfolgen. In dieser Zeit kann auch der Fahrradweg nicht befahren werden. Der einseitige Fahrbetrieb wird mit einer entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzung verbunden sein.


Teichwochen des Wasserverbands Eifel-Rur

Sie durchziehen als befestigte Wassergräben das Düren-Jülicher Land und versorgen Gewerbebetriebe teilweise schon seit Jahrhunderten mit Wasser: Die Mühlenteiche. Einmal im Jahr unterzieht der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) die Mühlenteiche einer Reinigung in den sogenannten Teichwochen.

Dann wird der Wasserstand in den Gewässern abgesenkt und sie werden von Aufwuchs, der den Abfluss behindert, und Unrat befreit. Zugleich haben Teichanlieger die Gelegenheit, eventuell schadhafte Uferbefestigungen auszubessern.

Eine Restmenge an Wasser verbleibt jedoch, um Gewässerlebewesen wie Fischen ein Überleben zu sichern.

Der Wasserverband weist darauf hin, dass auch in der Zeit der Absenkung das Betreten der Mühlenteiche untersagt ist. Das Gewässerbett der Teiche ist nicht einheitlich und kann auch dann Stellen mit tieferer Wasserführung aufweisen. Ebenso werden nach Abschluss der jeweiligen Teichwoche die Schütze wieder geöffnet und Wasser strömt schnell wieder hinein. Der Verband betont, dass auch während der Absenkung das Fischen mit Stellnetzen verboten ist. Es handelt sich um Fischwilderei und damit um einen Straftatbestand, der zur Anzeige gebracht wird.

Die Teichwochen im Einzelnen: Den Anfang macht der Krauthausen-Jülicher Mühlenteich in der Zeit vom 29.08.-02.09.2022. Daran schließt sich der Kreuzauer Mühlenteich an, der vom 05.-09.09.2022 gereinigt wird. Der Dürener Mühlenteich wird vom 07.-14.09.2022 begangen. Der Lendersdorfer Mühlenteich ist vom 17.-24.09.2022 an der Reihe und den Abschluss macht vom 04.-11.10.2022 der Altdorf-Kirchberg-Koslarer Mühlenteich.


Baden in Fließgewässern mit Gefahren verbunden

In der Ferienzeit und dank steigender Temperaturen suchen viele Menschen Abkühlung im Wasser. Dazu nutzen sie auch die Fließgewässer wie Rur, Inde, Wurm und andere. Der Wasserverband Eifel-Rur warnt eindringlich davor, diese zu betreten. Der Untergrund der Flüsse ist sehr uneben und kann von oben nicht richtig eingeschätzt werden. Außerdem kann man auf glitschigen Steinen sehr leicht ausrutschen und sich Verletzungen zufügen. Hierbei kann man auch bei geringer Wasserführung ertrinken, wenn etwa der Kopf unter Wasser gerät. Zudem können auch Strömungsverhältnisse und mitgeführtes Treibgut für Stürze sorgen. Absolute Lebensgefahr herrscht an Wehren, bei denen das Wasser unvermittelt in die Tiefe stürzt. Die dabei entstehende Wasserwalze kann dazu führen, dass man nicht mehr entkommt und ebenfalls ertrinkt. Auch die Uferbereiche beinhalten Gefahren: Wo die Riesenbärenklau (Herkulesstaude) wächst, kann man sich durch Berührung durch seine toxische Wirkung Verletzungen zufügen, die an Verbrennungen erinnern.

Der Verband betont, dass außer in Naturschutzgebieten und explizit mit Beschilderung oder Einzäunung versehenen Verbotszonen wie Wehren ein Betreten der Fließgewässer auf eigenes Risiko nicht grundsätzlich verboten ist. Jedoch bittet er alle, die in diesen Tagen Abkühlung suchen, dafür Schwimmbäder oder einen der zahlreichen Badeseen der Region für einen ungefährdeten Badespaß zu besuchen. Es stehen auch ausgewiesene Badestellen wie etwa Eschauel am Hauptsee der Rurtalsperre, der Eiserbachsee in Rurberg oder das Naturerlebnisbad am Obersee in Einruhr zur Verfügung.

Im Zusammenhang mit der Rurtalsperre weist der Wasserverband darauf hin, dass beim Schwimmen über die ausgewiesenen Badestellen hinaus ebenfalls Lebensgefahr besteht. Badende können nämlich leicht von Seglern, Surfern oder der Rurseeschifffahrt übersehen werden. An den weiteren Talsperren des WVER sowie an den sonstigen Trinkwassertalsperren in der Eifel ist das Baden grundsätzlich verboten.


Masterplan zur Steigerung der Hochwasserresilienz im Einzugsgebiet von Inde und Vicht wird vorgestellt – Verband stellt Hochwassermarken zur Verfügung

Der Wasserverband Eifel-Rur hat in Kooperation mit dem Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft unter der Einbindung der Kommunen im Einzugsgebiet von Inde und Vicht und eines interdisziplinären Expertengremiums einen Masterplan zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Hochwasser erstellt. Dieser enthält eine Vielzahl von Vorschlägen für Maßnahmen, mit denen dieses Ziel erreicht werden soll.
Der Masterplan wird auf einer eigenen Homepage vorgestellt, die ab dem heutigen Jahrestag des Hochwassers freigeschaltet ist. Dabei geht es um allgemeine Informationen zum Masterplan, es werden aber auch einzelne Projekte vorgestellt.

Die Homepage ist unter www.hochwassergefahrenvorbeugen.de zu erreichen.

Ebenso hat der Verband Hochwassermarken anfertigen lassen. Diese können von Betroffenen aus dem gesamten Verbandsgebiet (Einzugsgebiet der Rur in Deutschland) beantragt werden. Dazu findet sich unter diesem Link einen Meldebogen:

https://survey123.arcgis.com/share/53cac521de8f4bb3b673707f712ebbb0

Die Marken werden ab Mitte Septemberdann durch den Wasserverband Eifel-Rur an den Häusern eingemessen und angebracht. Für die Betroffenen dient es zur Erinnerung; für den Verband entsteht so ein über die Fläche verteiltes Datennetz zu den Höchstständen des Hochwassers.


Rurtalsperrenwasser fließt wieder in die Rur

Der Wasserverband Eifel-Rur saniert zurzeit die Hochwasserentlastungsanlage an der Rurtalsperre Schwammenauel. Dabei werden die Tunnelröhre unterhalb des Einlaufbauwerks in die Hochwasserentlastung und die anschließende, offen liegende Schussrinde saniert. Diese mündet in das Tosbecken ein, in dem beim Überlauf die Energie des herabschießenden Wassers umgewandelt wird. Die Schussrinne erhält einen neue Innenschale (Betonboden und Seitenwände), in der Tunnelröhre wird der Sohlbereich verstärkt.

Die Baumaßnahme dient der Sicherung und der Verstärkung der Hochwasserentlastungsanlage. Der Beton der Schussrinne stammt im Wesentlichen noch aus den 1930er Jahren, als die Talsperre in ihrer ersten Ausbaustufe errichtet wurde. Nach der Sanierung entsprechen die Betonfestigkeit und die Rauigkeit den heutigen Anforderungen.

Als erster Schritt wurde der untere Bereich der Schussrinne in Angriff genommen. Da dieser in das normalerweise mit Wasser gefüllte Tosbecken übergeht, musste es solange entleert werden. Die Rurtalsperre wurde aus diesem Grund ab Mitte April verschlossen und gab kein Wasser mehr in den Unterlauf der Rur ab. Damit sie bei möglichen heftigen Regenfällen nicht doch während der Arbeiten wieder geöffnet werde musste, wurde ihr Wasserstand vorher abgesenkt.

Während der Verschlusszeit wurde die Rur ausschließlich über den Kermeter-Stollen mit Wasser aus der Urfttalsperre beschickt.

Nun sind die Bauarbeiten im unteren Bereich soweit abgeschlossen, dass das Tosbecken wieder Wasser aufnehmen kann. Die Rurtalsperre wurde somit wieder geöffnet. Damit wird der Unterlauf der Rur wieder mit Wasser aus der Rurtalsperre und der Urftalssperre versorgt.

Der Hauptsee der Rurtalsperre war vor dem Verschluss auf 125 Mio. Kubikmeter (ca. 271 Meter über NN) abgesenkt worden. Durch entsprechende Niederschläge erreichte der Hauptsee wieder einen Füllstand von ca. 137 Mio. Kubikmeter (ca. 274 Meter über NN). Entsprechend der trockenen Witterung ist nun auch wieder mit einem sukzessiven Absinken des Sees zu rechnen, was jahreszeitlich dem natürlichen Verhalten entspricht.

Die Baumaßnahme insgesamt wird voraussichtlich noch bis Mitte November andauern. Solange bleiben der Weg und die Brücke über die Schussrinne am Dammfuß in Richtung des Schieberhauses noch versperrt.


Hochwasserberatung durch Experten in Stolberg und Eschweiler

Das Extremhochwasser im Sommer 2021 hat viele Orte stark getroffen, besonders die Stadt Stolberg und die Ortschaften in den Einzugsgebieten von Inde und Vicht. Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) hat nach der Katastrophe Hochwasserberatung durch das Hochwasserkompetenzcentrum (HKC) organisiert, um Bürgerinnen und Bürgern vor Ort über Hochwasserschutz zu informieren. Der Beratungsbedarf ist ungebrochen hoch, so dass nun neue Beratungsmöglichkeiten angeboten werden. Das HKC-Infomobil wird am

Samstag, den 23.04.2022, von 12 Uhr bis 16 Uhr, vor der Mehrzweckhalle in der Rumpenstraße in Vicht und am

Donnerstag, den 28.04.2022, von 14 Uhr bis 18 Uhr, am seitlichen Parkplatz des Rathauses in Stolberg (gegenüber der Sparkasse) und am

Samstag, den 30.04.2022, von 12 Uhr bis 16 Uhr, Glasunterstand auf der Grabenstraße in Eschweiler (Fußgängerzone, Höhe DM-Markt; zweiter Unterstand von der Marienstraße aus kommend)

vor Ort sein. Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise zur Verhaltensvorsorge ausgesprochen.
Die Fortsetzung der Beratung durch Experten des HKC wird durch den WVER im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert.

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden. Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Klärschlamm Kooperation Rheinland, Wasserverband Eifel-Rur und Erftverband – Phosphorrecycling aus Klärschlamm: Wasserverbände auf der Suche nach strategischem Partner

Nach der novellierten Klärschlammverordnung muss aus dem Klärschlamm ab 2029 Phosphor zurückgewonnen werden. Dieser ist ein wichtiger Rohstoff für Menschen, Tiere und Pflanzen. Die Verbrennung des Klärschlamms, aus dessen Asche der Phosphor recycelt wird, muss dazu in Monoverbrennungsanlagen erfolgen. Wegen des geringen Anteils des Klärschlamms in der Mitverbrennung – etwa in Kraftwerken – ist dies nicht möglich.

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) und der Erftverband (EV) haben zur Entsorgung ihrer Klärschlämme im September letzten Jahres eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, die Klärschlamm Kooperation Rheinland GmbH (KKR). Erstes Ziel der neuen Gesellschaft war die Vorbereitung einer Ausschreibung zur Suche eines Strategischen Partners, der einen möglichen Standort für die zu bauende Mono-Klärschlammverbrennungsanlage sowie Erfahrung im Betrieb von vergleichbaren Verbrennungsanlagen mit sich bringt. Gemeinsam mit diesem Partner wird die Gründung eines Tochterunternehmens angestrebt, um eine Anlage zu bauen und zu betreiben.

Die entsprechende Ausschreibung steht nun kurz vor der Fertigstellung und wird im Mai 2022 veröffentlicht werden. „Damit ist ein wichtiger Schritt nach vorn getan, um den Anforderungen der Verordnung in Zukunft gerecht zu werden“, betont Professor Heinrich Schäfer vom Erftverband, einer der beiden Geschäftsführer. „Durch eine lange Vertragslaufzeit über den Betrieb der Anlage von 30 Jahren besteht auch für den Strategischen Partner eine große Planungssicherheit für die Auslastung der Anlage“, ergänzt sein Kollege Stefan Ruchay vom Wasserverband Eifel-Rur.

WVER und EV betreiben zusammen mehr als 70 Kläranlagen für etwa 1,85 Mio. Menschen und Industriebetriebe in ihren Verbandsgebieten. Auf allen Anlagen zusammen fallen ca. 168.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm an; dies entspricht 37.000 Tonnen Trockenrückstand pro Jahr. „Zum Bau einer wirtschaftlichen Anlage werden zwischen 30.000 – 35.000 Tonnen benötigt,“ so Professor Schäfer. Und Ruchay führt aus: „Deswegen ist es sinnvoll, dass die beiden Verbände hier in der KKR zusammenarbeiten, um neben der Qualität auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage im Sinne der Beitragszahler zu gewährleisten.“

ACHTUNG! ENTFÄLLT!
Hochwasserberatung durch Experten in Niederzier-Selhausen

ACHTUNG! WEGEN EINES KURZFRISTIGEN DEFEKTS DES INFO-MOBILS MUSS DER TERMIN LEIDER ENTFALLEN!
ER WIRD ZU EINEM ANDEREN ZEITPUNKT NACHGEHOLT!

Das Extremhochwasser im Sommer 2021 hat viele Orte stark getroffen, unter anderem in der Gemeinde Niederzier auch den Ort Selhausen. Hier können sich nun alle Bürgerinnen und Bürger Expertentipps zum Umgang mit Hochwasser einholen. Dazu wird ein Infomobil vor Ort sein. Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen. Die Beratung durch Experten des Hochwasser Kompetenz Centrums wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert. Die Beratung findet statt am:

Samstag, dem 09.04.2022, von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr,
Römerstraße 4-10, 52382 Niederzier-Selhausen

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden. Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Pressemitteilung der agw zum Weltwassertag 2022:
Unser Grundwasser – der unsichtbare Schatz

Der alljährlich am heutigen 22. März stattfindende Weltwassertag richtet mit seinem Motto „Groundwater: Making the Invisible Visible“ den Fokus auf das Grundwasser.

Die NRW- Wasserwirtschaftsverbände sind in ihren Einzugsgebieten für die Bewirtschaftung der Ressource Wasser verantwortlich. Dies gilt auch für das Grundwasser.

Den Volltext der Pressemitteilung finden Sie hier:

Pressemitteilung der agw:
NRW-Wasserverbände fordern schnelle und zielgerichtete Verbesserung des Hochwassermanagements

Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw) verdeutlich in ihrem Positionspapier, welche Konsequenzen aus der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 zu ziehen sind. Dazu ist auch eine Aufstockung der von der Landesregierung angekündigten Finanzmittel erforderlich.

Den Volltext der Pressemitteilung finden Sie hier:

Dr.-Ing. Joachim Reichert in zweiter Amtszeit als Vorstand des Wasserverbands Eifel-Rur

Einstimmig bestellte der Verbandsrat des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) auf sei­ner Januar-Sitzung Dr. Joachim Reichert für weitere fünf Jahre zum Alleinvorstand des Verbands. In dem Ergebnis spiegele sich die große Zufriedenheit mit der jeder­zeit vertrauensvollen und transparenten Zusammenarbeit, hieß es aus dem Ver­bandsrat. Außerdem habe Dr. Reichert den Verband in den letzten Jahren entschei­dend vorangebracht. Wichtige Investitionen zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur des WVER seien auf den Weg gebracht worden. Mit der Einfüh­rung eines integralen Zielsystems habe der Vorstand zudem die Aufgabenerfüllung des WVER effizient und kostenoptimiert ausgerichtet.

Für seine zweite Amtszeit erklärte Dr. Reichert die Umsetzung weiterer, wichtiger In­vestitionen in die Abwasserinfrastruktur und die Verstärkung des technischen Hoch­wasserschutzes zu wesentlichen Zielen des Verbandes. Außerdem sei der Verband nach der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 eng und federführend in di­verse Forschungsprojekte eingebunden, welche die Hochwasserresilienz von Sied­lungsflächen steigern und die Entwicklung von flächendeckenden Hochwasserwarn- und -informationssystemen vorantreiben. Darüber hinaus sei der Verband noch auf absehbare Zeit mit der Beseitigung der massiven Hochwasserschäden insbesondere entlang der Flüsse Inde und Vicht betraut.

Dr.-Ing. Joachim Reichert stammt aus Koblenz. Er studierte Bauingenieurwesen an der RWTH in Aachen und wechselte nach dem Vordiplom zur Technischen Hoch­schule in Darmstadt, wo er den Schwerpunkt seines Studiums auf die Siedlungswas­serwirtschaft ausrichtete. Nach dem Erwerb des Diploms war Dr. Reichert als Wis­senschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl für Wasserversorgung, Abwasser­reinigung und Raumplanung tätig. 1997 wurde er im Fachgebiet Abwasser mit einer Dissertation zum Sauerstoffeintrag auf Kläranlagen promoviert. 1996 trat Dr. Reichert beim Niersverband in Viersen als Ingenieur in die Abteilung Betrieb Kläranlagen ein. Von 2000 bis 2009 war er als Abteilungsleiter für den Betrieb der abwassertechni­schen Anlagen des Verbands verantwortlich. 2010 wechselte Dr. Reichert zu den Berliner Wasserbetrieben, wo er Leiter der Abteilung Planung und Bau wurde. Er zeichnete dort für das gesamte Baugeschäft der BWB hinsichtlich der Trinkwasser­aufbereitung, der Kläranlagen sowie für den Kanal- und Rohrleitungsbau in Berlin verantwortlich.

Mit dem Wechsel zum Wasserverband Eifel-Rur übernahm er 2018 als Vorstand des WVER die Verantwortung für eine ganzheitliche und integrierte Wasserbewirtschaf­tung im gesamten Flussgebiet der Rur im Westen Deutschlands.

Hochwasserberatung durch Experten in Jülich und Linnich-Tetz

Die Hochwasser-Katastrophe vom Juli 2021 hat viele Orte stark getroffen. Auch die Stadt Jülich und die Ortschaft Linnich-Tetz wurden durch das Ereignis in Mitleidenschaft gezogen. Bei der offenen Beratung können sich nun alle Bürgerinnen und Bürger Expertentipps zum Umgang mit Hochwasser einholen. Dazu wird ein Infomobil vor Ort sein. Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen. Die Beratung durch Experten des Hochwasser Kompetenz Centrums (HKC) wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert. Die Beratungen finden statt am:

Dienstag, den 08.03.2022, von 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr, in Jülich, Markt, und am

Donnerstag, den 10.03.2022, von 14:30 – 18:30 Uhr, in Linnich-Tetz, Rurauenhalle, Am Vogeldriesch 8

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden. Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Hochwasserberatung durch Experten in Herzogenrath

Die Hochwasser-Katastrophe vom Juli 2021 hat viele Orte stark getroffen. Auch die Stadt Herzogenrath wurde durch das Ereignis in Mitleidenschaft gezogen. Hier können sich nun alle Bürgerinnen und Bürger Expertentipps zum Umgang mit Hochwasser einholen. Dazu wird ein Infomobil vor Ort sein. Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen. Die Beratung durch Experten des Hochwasser Kompetenz Centrums (HKC) wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert. Die Beratung findet statt am:

Montag, den 07.03.2022, von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Herzogenrath, Ferdinand-Schmetz-Platz in der Nähe des Bockreiter Brunnens

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden. Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Gewässerschau an Inde, Vicht und Hasselbach im März

Die Untere Wasserbehörde der Städteregion Aachen führt im März an Inde, Vicht und Hasselbach so genannte Gewässerschauen durch. Dabei werden die Gewässer zusammen mit dem Wasserverband Eifel-Rur in Augenschein genommen. Der Zustand der Gewässer wird betrachtet, ebenso werden Schritte zur Behebung von Schadstellen erörtert.

Zu den Gewässerschauen sind auch am Fluss befindlichen Anwohner und Eigentümer sowie die Fischereiberechtigten eingeladen. Ihnen wird dabei ebenfalls die Möglichkeit gegeben, die Situation aus ihrer Warte aus zu beschreiben.

Gerade im Nachgang zur weiteren Schadensbeseitigung nach der Hochwasser-Katastrophe vom letztjährigen Juli sind die Gewässerschauen von besonderer Bedeutung.

An welchem Gewässerabschnitt um wieviel Uhr sich die Gewässerschauenden befinden werden, findet sich auf der Homepage der Städteregion unter den öffentlichen Bekanntmachungen (vom 01.03.2022) bzw. auch hier (blauen Pfeil für Download oder Text anklicken)!

Sanierungsarbeiten an der Hochwasserentlastungsanlage der Rurtalsperre

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) wird ab Mitte April 2022 voraussichtlich bis Mitte November Arbeiten an der Hochwasserentlastungsanlage der Rurtalsperre Schwammenauel durchführen. Die Arbeiten erstrecken sich zum einen auf die Schussrinne, die das Wasser in das am Fuß des Dammes gelegene Tosbecken einleitet, und zum anderen auf die oberhalb der Schussrinne liegende Tunnelröhre.

Der Beton der Schussrinne stammt im Wesentlichen noch aus den 1930er Jahren, als die Talsperre in ihrer ersten Ausbaustufe errichtet wurde. Zur Verstärkung der Schussrinne wird über den gesamten Querschnitt eine Innenschale eingebaut, die in Betonfestigkeit und Rauigkeit den heutigen Anforderungen entspricht. In der Tunnelröhre wird der Sohlbereich verstärkt. Es handelt sich dabei um eine Maßnahme, deren Planung bereits im Jahr 2019 begann.

Die Arbeiten im unteren Bereich der Schussrinne machen es erforderlich, das Tosbecken der Rurtalsperre Schwammenauel für knapp zwei Monate abzusenken. Das bedeutet, dass eine reguläre Abgabe aus der Rurtalsperre während dieser Zeit nicht möglich ist.

Um diese Maßnahme durchführen zu können, muss daher sichergestellt werden, dass die Rurtalsperre die witterungsbedingten Zuflüsse in dieser Zeit vollständig aufnehmen kann.

Aus diesem Grund wird der Wasserstand des Hauptsees bis zum Beginn der ab Mitte April vorgesehenen Tosbeckenabsenkung auf ca. 271 mNN abgesenkt. Dies entspricht einem im See verbleibenden Stauvolumen von ca. 125 Mio. Kubikmetern. Auf den Obersee der Rurtalsperre und seine Aufgabe im Bereich der Stützung der Trinkwasserversorgung hat dies keine Auswirkungen, da dieser durch den Paulushofdamm in Rurberg vom Hauptsee abgetrennt ist.

Die Abgabe an den Unterlauf der Rur erfolgt während dieser Zeit ausschließlich über die Urfttalsperre, die dazu derzeit entsprechend angestaut wird.

Die unvermeidbare Absenkung des Hauptsees der Rurtalsperre führt somit im April zu einem niedrigeren Wasserstand, der auch geringe Auswirkungen auf die wassersportliche Nutzung etwa durch die Verringerung der besegelbaren Wasserfläche hat. Die Rurseeschiffahrt kann ihr Fahrgeschäft ohne Einschränkungen weiter betreiben. Da aber während der ca. zweimonatigen Tosbeckenabsenkung kein Wasser aus der Rurtalsperre abgegeben wird, füllt sie sich bei entsprechenden Zuflüssen auch wieder auf.

Bereits Mitte März wird mit der Einrichtung der Baustelle begonnen. Ab diesem Zeitpunkt muss daher auch der Weg an der Brücke über die Schussrinne in Richtung des Schieberhauses der Grundablässe für Publikumsverkehr ganz gesperrt werden. Die Sperrung gilt für die Dauer der gesamten Baumaßnahme. Ebenso wird ein Teil des Vorplatzes am Einlauf in die Hochwasserentlastung oben auf dem Damm gesperrt sein, da dieser ebenfalls für die Baustelleneinrichtung genutzt wird. Der Wasserverband bittet die Öffentlichkeit um Verständnis und um Berücksichtigung bei der Planung von Wandertouren.

Baumaßnahme wird digital vorgestellt

Der Verband wird die Baumaßnahme auch allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern in einem digitalen Termin über GoToMeeting vorstellen. Dies wird stattfinden am 28.04.2022 um 17.00 Uhr. Dazu bittet der WVER um Anmeldung unter oeffentlichkeitsarbeit@wver.de. Die Einwahldaten werden dann angemeldeten Personen rechtzeitig vor dem Termin per Mail zugestellt.

Damm der Rurtalsperre mit eingezeichneten Anlagen

Hochwasserberatung durch Experten in Frelenberg

Das Extremhochwasser im Sommer 2021 hat viele Orte stark getroffen, unter anderem auch Frelenberg. Hier können sich alle Bürgerinnen und Bürger Expertentipps zum Umgang mit Hochwasser einholen. Dazu wird ein Infomobil vor Ort sein. Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen. Die Beratung durch Experten des Hochwasser Kompetenz Centrums wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert. Die Beratung findet statt am:

Mittwoch, den 02.03.2022, von 14:00 bis 18:00 Uhr, Sportplatz in Frelenberg

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden. Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Achtung! Wegen Sturmwarnung verschoben! (Offene Hochwasserberatung für die Bevölkerung durch Fachexperten in Jülich)

Achtung! Der hier beschriebene Termin wird wegen der weiter bestehenden Sturmwarnung verschoben. Ein neuer Termin wird in Kürze bekannt gegeben!!!

(Das Extremhochwasser im Sommer 2021 hat viele Orte stark getroffen, unter anderem auch die Stadt Jülich. Hier können sich nun alle Bürgerinnen und Bürger Expertentipps zum Umgang mit Hochwasser einholen. Dazu wird ein Infomobil vor Ort sein. Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen. Die Beratung durch Experten des Hochwasser Kompetenz Centrums wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert. Die Beratung findet statt am:

Montag, den 21.02.2022, von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Markt Jülich

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden. Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.)

Aufräumarbeiten am Hasselbach in Zweifall beginnen Ende Februar

Die Arbeiten des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) zur Sicherung und Beseitigung von Strömungshindernissen an Inde und Vicht laufen weiterhin mit allen dem Verband zur Verfügung stehenden Kräften sowie unter Einbeziehung der verfügbaren Fachfirmen. Durch das Juli-Hochwasser hatte es eine Vielzahl von Schäden an und in den Gewässern gegeben. Dies betrifft sowohl Ufermauern und -böschungen als auch die Ablagerung von Geschiebe und Unrat, das sich in den Gewässern abgelagert hat und dadurch die Profile verengt.

Dabei geht der Wasserverband entsprechend der Gefährdungslagen priorisiert an den einzelnen Schadensstellen vor. Zunächst wurden Schadensstellen teilweise provisorisch gesichert, um im nächsten Schritt Maßnahmen durchzuführen, die z. B. auch Planungen und behördlicher Genehmigungen bedürfen. An Gewässern wurden an gefährdeten Stellen im Nachgang zum Hochwasser unmittelbar grobe Reinigungen vorgenommen, denen sukzessive die weiterhin erforderlichen Maßnahmen folgen. Eine solche Grobreinigung erfolgte auch am Hasselbach.

Zurzeit sichert der Verband dort ein tiefliegendes Grundstück mit Big-Packs und verlegt Eisenplatten, um darüber eine Zufahrt zum Bach für weitere Räumungsarbeiten zu erstellen. Die Räumung des Bachbetts selbst startet nach den Planungen des Verbands am 28.02.2022 durch eine Fachfirma. Bereits morgen wird ein Zaunrest unter der Brücke über den Bach entfernt, um im Hochwasserfall zu verhindern, dass es durch Anschwemmungen, die sich am Geflecht anlagern könnten, zu einer Verklausung im Gewässer kommt.

Beseitigung von Schäden an Ufermauern im Einzugsgebiet von Inde und Vicht

Das Extrem-Hochwasser im Sommer letzten Jahres hat insbesondere an der Inde und der Vicht über einhundert Schäden an Ufermauern und -befestigungen verursacht. Diese wurden vom Wasserverband Eifel-Rur und den örtlichen Behörden unter aktiver Mithilfe der Bevölkerung systematisch erfasst und kategorisiert. In Abstimmung des Wasserverbands mit den zuständigen Unteren Wasserbehörden der StädteRegion Aachen sowie der Stadt Aachen wurde auf Grundlage der einschlägigen Rechtsprechung durch diese festgelegt, wer für die Beseitigung der Schäden und die Wiederherstellung der Ufermauern verantwortlich ist.

Insbesondere Ufermauern in Innenstadtlagen haben oftmals neben der Sicherung des anliegenden Grundstücks eine übergeordnete wasserwirtschaftliche Funktion und sind durch den Gewässerunterhaltungspflichtigen, also den WVER, instand zu setzen. Darunter fallen auch diejenigen Ufermauern, die sich auf Privatgrundstücken befinden. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden die erforderlichen Aufwendungen aus den Mitteln der staatlichen Wiederaufbauhilfe finanziert, so dass es nicht zu einer finanziellen Belastung der WVER-Mitglieder und der Menschen im Einzugsgebiet von Inde und Vicht kommt.

Ufermauen, die eine sog. „Anlage am Gewässer“ darstellen und keine wasserwirtschaftliche Relevanz haben, liegen dagegen in der Verantwortung der jeweiligen (privaten oder öffentlichen) Grundstückseigentümer. Dabei handelt es sich um Anlagen, die ausschließlich der Verbesserung bzw. Ermöglichung der Grundstücksnutzung dienen, z.B. für einen Garten, eine Firma, eine Straße oder einen Parkplatz. Auch in diesem Fall kann der Grundstückseigentümer Finanzmittel aus der staatlichen Wiederaufbauhilfe zur Wiederherstellung der Ufermauern beantragen.

Alle Betroffenen werden in den kommenden Tagen schriftlich vom WVER und den Unteren Wasserbehörden über die Sachlage zu ihrer Ufermauer informiert.

Aufgrund der Vielzahl der durch den WVER zu behebenden Schäden muss die zeitliche Abfolge der Arbeiten an den Ufermauern priorisiert werden. Sehr eilige, noch nicht behobene Schäden werden, nachdem temporäre Sicherungsmaßnahmen bereits kurz nach dem Hochwasserereignis durchgeführt wurden, vordringlich projektiert. Durch die große Zahl der Schäden an Ufermauern ist davon auszugehen, dass die Behebung aller Schäden insgesamt mehrere Jahre dauern wird.

Gehölzpflegearbeiten rund um das Hochwasserrückhaltebecken Herzogenrath

Der Wasserverband Eifel-Rur betreibt zwischen der Ruifer Straße und der Bergerstraße in Herzogenrath ein Hochwasserrückhaltebecken. Dies dient dem Schutz der Innenstadt bei einer stark erhöhten Wassermenge des Broicher Bachs. Das Becken ist permanent mit Wasser gefüllt und damit ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende. Im Normalfall kann es leicht auf einem Spazierweg umrundet werden.

Ab kommendem Montag, dem 14. Februar 2022, führt der Wasserverband Eifel-Rur entlang des Spazierwegs im Rahmen der regelmäßigen Gewässerunterhaltung Gehölzpflege- und Rückschnittarbeiten durch. Diese sind u.a. aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich und mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

Da die Arbeiten teilweise den Einsatz einer Hebebühne erforderlich machen, kann es zeitweilig zu Sperrungen auf dem Weg kommen. Die Arbeiten werden im Laufe einer Woche abgeschlossen sein. Ansprechpartner für diese Maßnahme ist Herr Erfried Lorenz, Tel.: 02421 4943407, erfried.lorenz@wver.de.

Unterhaltungsarbeiten an den Gewässern: WVER sucht Unternehmen

Der Wasserverband Eifel-Rur schreibt im Stadtgebiet Aachen, im Gebiet der Städteregion Aachen sowie für die Kreise Heinsberg und Düren Unterhaltungsarbeiten an den Gewässern aus.

Die Arbeiten beinhalten neben der Mahd an den Gewässern auch weitere Unterhaltungsarbeiten wie Gehölzarbeiten, Sicherung von Böschungen und Schachtarbeiten im Gewässerprofil. Diese Maßnahmen dienen nicht zuletzt dem Erhalt der Leistungsfähigkeit der Gewässer, auch bei starken Niederschlägen das Wasser abführen zu können.

Die Ausschreibung richtet sich vorrangig an Garten- und Landschaftsbauunternehmen. Diese finden weitere Informationen unter:
https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YRRYZET