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Kein akuter Handlungsbedarf nach bisheriger Kanalinspektion in der Gerhard-Fuß- und Teichstraße in Düren – letzter, kurzer Abschnitt wird jetzt untersucht

In den letzten Tagen inspizierte der Wasserverband Eifel-Rur in der Teichstraße und der Gerhard-Fuß-Straße bis zur Einmündung der Poststraße den dort verlaufenden Hauptsammler. Die gute Nachricht: Die Auswertung der Befahrung ergab keine Hinweise auf Schadstellen, die einen unmittelbaren Handlungsbedarf am Kanal auslösen. In dem bereits untersuchten Abschnitt wird die Wasserhaltung nun abgebaut. Ausgesprochene Parkverbote am Seitenrand der Straße werden in diesem Bereich wieder aufgehoben.

Im weiteren Verlauf muss der Kanalabschnitt ab der Einmündung Poststraße bis zum derzeitigen Entnahmeschacht der Heber-Leitung (vor der Renkerstraße) untersucht werden. Die bisher oberhalb der Teichstraße aufgestellten Pumpen werden in den Bereich der Einmündung Poststraße umgesetzt. Außerdem wird die aufgeständerte Leitung in diesem Bereich mit Schutzmaßnahmen gegen eine Kollision durch Fahrzeuge gesichert. Dann werden der Kanal inspiziert und zwei bekannt schadhafte Hausanschlüsse saniert. Dazu wird im Untersuchungsbereich wieder ein absolutes Parkverbot ausgesprochen. Die Gerhard-Fuß-Straße wird ab der Einmündung Poststraße (in Richtung Renkerstraße) nur für Anlieger und Rettungsfahrzeuge freigegeben. Parkmöglichkeiten auf den Grundstücken der Anwohner bleiben vom Parkverbot unberührt. Der Abbau der Anlage wird nach derzeitiger Kenntnis ab dem 7.9.20 erfolgen können.

Hauptsammler in der Gerhard-Fuß-Straße wird untersucht – Baumaßnahme in der Renkerstraße verzögert sich um zwei Monate

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) wird ab dem 10.08.2020 den Hauptsammler in der Gerhard-Fuß-Straße und der Teichstraße auf einer Länge von 600 Metern inspizieren. Dies geschieht, um eventuelle Schäden am Übergangsbereich zwischen Kanal und Schächten  ausschließen zu können. Im Zuge der Anlage einer Wasserhaltung für die Renkerstraße war es seinerzeit zu einem Einbruch an einem Schachtbauwerk im Bereich der Einmündung der Poststraße in die Gerhard-Fuß-Straße gekommen, was den Verband zur jetzigen Untersuchung veranlasst. Zugleich werden im Auftrag der Stadt Düren die Hausanschlüsse der anliegenden Gebäude untersucht. Im Vorfeld zu dieser Untersuchung wurden die Rückstausicherungen der dort angeschlossenen Hausanschlüsse untersucht.

Um eine Inspektion möglich zu machen, muss der Kanal weitgehend abwasserfrei gehalten werden. Deswegen wird es auf der Untersuchungsstrecke eine Wasserhaltung geben. Das aus Richtung Kreuzau zuströmende Abwasser wird oberhalb der Teichstraße erfasst, durch eine Rohrleitung gepumpt und unterhalb am Ende der Gerhard-Fuß-Straße wieder eingeleitet. Um die Zufahrt zu den Häusern nicht zu versperren und den Bürgersteig nicht zu blockieren, wird die Rohrleitung auf dem westlich gelegenen Bürgersteig komplett auf eine Höhe von 2,50 Metern aufgeständert. Dies ist ausreichend, damit Hauseinfahrten weiter genutzt werden können.

Der Kanal wird im Anschluss mit zwei Inspektionswagen befahren. Danach wird die Rohrleitung wieder entfernt. Sollten keine Verzögerungen auftreten, ist die Maßnahme nach drei bis vier Wochen komplett abgeschlossen. Lediglich anhaltende Regenereignisse könnten eine Unterbrechung der Arbeiten erforderlich machen, weil dann der Hauptsammler selbst wieder zum Wasserabfluss genutzt werden muss.

Eine besondere Geruchsbelästigung steht für die Anwohner nicht zu befürchten, da es sich bei der Rohrleitung um ein geschlossenes System handelt. Am Aufstellungsort der Pumpen ist während der Maßnahme durch die Stromaggregate mit einer verstärkten Lärmbelästigung zu rechnen. Während der Maßnahme wird jedoch das Parken am Bürgersteigrand täglich in der Zeit von 06:30 – 17:00 untersagt sein, damit sich große Einsatzfahrzeuge auf der Straße frei bewegen und sie auch für den Anwohnerverkehr weiter genutzt werden kann. Eine verkehrsrechtliche Anordnung der Stadt Düren wird derzeit erarbeitet.

Der Wasserverband Eifel-Rur teilt zugleich mit, dass sich die Baumaßnahme an der Renkerstraße voraussichtlich um zwei Monate bis in den November verzögern wird. Dies liegt zum einen daran, dass der Einbau von Schachtbauwerken dem Zeitplan hinterherläuft. Bei den Herstellerfirmen der Bauwerke ergaben sich, bedingt durch das Corona-Virus, Lieferschwierigkeiten. Außerdem hat sich der WVER dazu entschlossen, ein zusätzliches Schachtbauwerk im Bereich des Rur-Uferradwegs zu errichten. Dieses wird in Zukunft einmal als Entnahmeschacht für eine Wasserhaltung zur Untersuchung des Hauptsammlers in seinem Verlauf entlang der Rur dienen. Durch die Errichtung im Rahmen der jetzt laufenden Bauarbeiten können Kosten gespart werden.

Die Verzögerung der Arbeiten hat keine Auswirkungen auf die wiedereröffnete Verkehrsführung der Renkerstraße.

Rur-Uferradweg zwischen Niederau und Kuhbrücke wird gesperrt

Der Wasserverband Eifel-Rur setzt im Rahmen der Neuerrichtung eines
Abschnitts des Hauptsammlers in der Renkerstraße am Rur-Uferradweg unterhalb der dortigen Rurbrücke zwischen Niederau und Lendersdorf ein Schachtbauwerk. Die dazu nötige Baugrube erstreckt sich auch auf den Rur-Uferradweg. Dieser muss deshalb gesperrt werden.

Das Schachtbauwerk wird benötigt, um den neuen Kanal an den weiteren Verlauf des Hauptsammlers anzuschließen, der entlang des Rur-Uferradwegs weiter Richtung Düren verläuft. Die Sperrung der in Fließrichtung gesehen rechten Uferseite reicht bis zur Kuhbrücke.

Radfahrer und Fußgänger werden gebeten, den Rur-Uferradweg auf der linken Seite zu benutzen. Eine entsprechende Ausschilderung mit Hinweisschildern wird aufgestellt. Die Maßnahme ist mit der Stadt Düren abgestimmt. Die Arbeiten zum Einsetzen des Schachtes beginnen am Montag, den 13. Juli 2020. Die Sperrung des Rur-Uferradswegs auf dem genannten Abschnitt wird voraussichtlich sechs Wochen dauern.

Renkerstraße wird am 08. Juni wieder für den Verkehr freigegeben

Das lange Warten hat bald ein Ende: Die Renkerstraße wird zum 08. Juni wieder für den Verkehr freigegeben. Damit steht dann eine wichtige Rur-Querung in Düren wieder zur Verfügung. Die Sperrung der Straße wird in den frühen Morgenstunden des 08. Juni entfernt.

Der Wasserverband Eifel-Rur teilt mit, dass die Öffnung in beiden Fahrtrichtungen erfolgen wird. Voraussetzung dazu war der erfolgreiche unterirdische Vortrieb mit Hilfe einer Tunnelbohrmaschine, der Mitte Januar begann. Dieser konnte Anfang Mai trotz der schwierigen geologischen Verhältnisse und einer dem Corona-Virus geschuldeten Baustellenpause entsprechend dem geplanten Zeitfenster abgeschlossen werden. Ebenso wurden die im Bereich der Renkerstraße zu setzenden Schachtbauwerke eingebaut.

Als nächster Schritt steht die Herstellung der Verbindung der Enden des neuen Kanalabschnitts mit dem alten Sammelkanal am Rur-Uferradweg und in der Gerhard-Fuß-Straße an. Dies wird voraussichtlich bis Ende Juli dauern. Danach werden die neuen Hausanschlusssammler zu beiden Seiten der Renkerstraße an den neuen Kanal angebunden. Für Mitte August ist dessen Inbetriebnahme vorgesehen. Im Anschluss erfolgt der Abbau der Heber-Leitung. Die Vertiefung an der Querung der Heber-Leitung über die Renkerstraße mit der entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzung  bleibt bis dahin bestehen, die Straße wird im Anschluss wiederhergestellt. Voraussichtlich Mitte September werden diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Der Wasserverband betont, dass der Kanalbau planmäßig durchgeführt werden konnte und damit auch ein Ende der Belastung der Anlieger endlich absehbar ist

Tunnelvortrieb in der Renkerstraße erfolgreich abgeschlossen

Erfreuliche Nachrichten aus der Renkerstraße kann der Wasserverband Eifel-Rur vermelden: Der unterirdische Vortrieb zur Verlegung eines neuen Kanalabschnitts des schadhaften Hauptsammlers konnte abgeschlossen werden. Die Tunnelbohrmaschine erreichte jetzt die westliche Zielgrube am Rur-Uferradweg. Dabei wurde auch der Dürener Mühlenteich unterquert.

„Damit liegen wir genau im Bauzeitenplan“, berichtet Verbandsvorsteher Dr. Joachim Reichert. Mit dem Abschluss des unterirdischen Vortriebs sei das Kernstück der Baumaßnahme abgeschlossen. Auch seien auch bereits einige Schächte eingesetzt und fertig gestellt worden, die die einzelnen, verlegten Kanalteile miteinander verbinden. Ebenso sei der Schacht eingelassen, über den das Abwasser der neuen Hausanschlusssammler zu beiden Seiten der Renkerstraße in den Hauptsammler eingeleitet werde. „Jetzt gilt es noch, die beiden Enden des neu verlegten Kanals in der Gerhard-Fuß-Straße und am Rur-Uferradweg durch Schächte jeweils mit dem alten Sammelkanal zu verbinden“, so Reichert.

Die Einhaltung des Bauzeitenplans beim unterirdischen Vortrieb sieht der Vorstand als großen Erfolg an. Immerhin habe es ja auch nicht kalkulierbare Verzögerungen gegeben wie etwa den Bombenfund zum Ende des letzten Jahres oder auch den durch das Corona-Virus bedingten zeitweiligen Stillstand der Baumaßnahme. Für Ende Mai stehe übrigens, wie geplant, die Öffnung der Renkerstraße an.

Der beeindruckende Bohrkopf der Tunnelbaumaschine nach dem Austritt in die westliche Zielgrube

kanalbauarbeiten in der renkerstraße werden fortgesetzt

Nach einer zweiwöchigen – durch die Corona-Pandemie verursachten – Zwangspause hat das Bauunternehmen, das für den Wasserverband Eifel-Rur den unterirdischen Vortrieb zur Neuverlegung des schadhaften Abschnittes des Hauptsammlers durchführt, die Arbeit wieder aufgenommen. Der Sammler befördert das anfallende Abwasser aus Richtung Kreuzau kommend zur Kläranlage Düren.

Aktuell wurde von der Startbaugrube in der Renkerstraße ein weiterer, kurzer Vortrieb in die Gerhard-Fuß-Straße abgeschlossen, um einen Kanalabschnitt zu erneuern, der später an den dort bestehenden Kanal anschließt. Derzeit wird das zugehörige Schachtbauwerk erstellt.

In Kürze wird der unterirdische Vortrieb des neuen Hauptsammlerabschnitts in der Renkerstraße in Richtung Rur fortgesetzt. Hierzu muss auch der Dürener Mühlenteich unterquert werden.

Dann wird auch das Schachtbauwerk erstellt, mit dem später die beiden Hausanschlusssammler zu beiden Seiten der Renkerstraße an den neuen Hauptsammler angeschlossen werden. Die Hausanschlusssammler nehmen künftig das Abwasser der Anlieger auf und leiten es an einer Stelle gebündelt in den Hauptsammelkanal ein.

Trotz des Baustillstands für zwei Wochen und die weiter anhaltende Corona-Krise ist der Wasserverband noch zuversichtlich, dass die Bauarbeiten nach wie vor wie geplant bis Ende Mai soweit vorangebracht werden können, dass eine zumindest einspurige Öffnung der Renkerstraße für den Durchgangsverkehr ermöglicht wird.

In weiteren Schritten erfolgt dann voraussichtlich bis in den Herbst hinein die Inbetriebnahme des neuen Hauptsammlers, der Rückbau der Heber-Leitung und in einem letzten Schritt die Wiederherstellung der ursprünglichen Fahrbahndecke.

Das Schachtbauwerk wird in die Baugrube Ecke Renkerstr./Gerhard-Fuß-Str. eingesetzt.
Das Schachtbauwerk ist in der Baugrube positioniert und wird in der Folge mit den Kanalenden verbunden.

corona-Pandemie verzögert Kanal-Arbeiten in der Dürener Renkerstraße

Der Wasserverband Eifel-Rur erstellt in der Renkerstraße in Düren-Niederau einen neuen Kanalabschnitt seines Hauptsammlers zur Kläranlage Düren. Der bestehende Kanal war an einer Stelle eingestürzt und nicht mehr zu sanieren. Die Bauarbeiten werden im unterirdischen Vortrieb mit einer Tunnelbohrmaschine ausgeführt, um die Erreichbarkeit des St.-Augustinus-Krankenhauses und die Zufahrt zum Industriepark Niederau aus Richtung Lendersdorf sicher zu stellen. Für den Durchgangsverkehr musste die Renkerstraße jedoch gesperrt werden.

Ziel des Verbands war es, die Arbeiten soweit voranzutreiben, dass die Renkerstraße ab Ende Mai zumindest einspurig wieder befahrbar gewesen wäre. Dieses Ziel wird nun nicht mehr zu erreichen sein. „Unser Bauunternehmen hat mit Wirkung zum 17.03.2020 alle Arbeiten eingestellt“, informiert Verbandsvorstand Dr. Joachim Reichert. Damit wolle man, ähnlich wie andere Unternehmen auch, die Belegschaft vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen und zur Verringerung öffentlicher Aktivitäten beitragen.

Wann weiter gearbeitet werden kann, sei jetzt noch nicht realistisch abzusehen, so Dr. Reichert. Dies hänge zum einen von der weiteren Entwicklung der Pandemie und zum anderen von entsprechenden Signalen der politischen Entscheidungsträger ab.

Der Wasserverband betont aber, dass auch weiterhin das St.-Augustinus-Krankenhaus aus Richtung Lendersdorf angefahren werden kann und dass ausreichender Parkraum für Besucher und Patienten zur Verfügung steht. Die Bauunterbrechung hat auch keinerlei Auswirkungen auf den Schienenverkehr der Rurtalbahn, die die Renkerstraße quert.


Schachtbauwerk in der Rurstraße in DÜren muss Komplett Saniert werden

Seit Juni des vergangenen Jahres ist die Rurstraße an der Kreuzung mit der Aachener Straße halbseitig gesperrt. Dadurch kommt es zu Einschränkungen des örtlichen Verkehrs.

Unter der Straßendecke befindet sich an der Sperrstelle ein Schachtbauwerk des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER), das auf seine Standfestigkeit zu prüfen war. Zusätzlich kamen Sanierungsarbeiten an Trinkwasserleitungen durch die Leitungspartner GmbH hinzu, was zu einer zeitweisen Vollsperrung der Rurstraße führte.

Bei dem Schachtbauwerk des WVER handelt es sich um eine unterirdische Kammer, in der sich der Hauptsammler zur Kläranlage Düren und ein seitlich einlaufender, kommunaler Abwasserkanal vereinigen. Über der Kammer sitzt ein Einstiegsbauwerk.

Die Untersuchungen des Verbands ergaben zunächst, dass das Schachtbauwerk sanierungsbedürftig und seine Standfestigkeit nicht mehr sichergestellt ist. Dies führte zu der Überlegung, das Bauwerk unterirdisch entsprechend mit einem Stützbeton auszukleiden und so zu stabilisieren. Durch dieses Vorgehen hätte die Sanierung noch im letzten Jahr ohne eine offene Baugrube erfolgen können.

Aufgrund einer zwischenzeitlich durchgeführten gutachterlichen Bewertung ergab sich aber, dass die Sanierung des Schachtbauwerks aufgrund seines baulichen Zustands nicht mehr möglich ist. Deswegen muss der WVER das Schachtbauwerk gänzlich neu erstellen.

Vorausgehende Bodenuntersuchungen wurden bereits ausgeführt, die Planungen für den Bau haben schon begonnen. In diesem Zusammenhang muss für das Abwasser auch eine „Wasserumleitung“ an dem neuen Schachtbauwerk bis zu dessen Fertigstellung konzipiert werden.

Zur Abwicklung dieser Bauarbeiten muss die schachtbedingte, halbseitige Sperrung der Rurstraße voraussichtlich bis in den September 2020 hinein aufrechterhalten werden. Von September bis etwa Ende November ist wahrscheinlich eine Vollsperrung der Rurstraße im Bereich der Baustelle erforderlich.


Renkerstraße: Tunnelbohrmaschine planmäßig eingesetzt

Die Bauarbeiten des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) zum Ersatz des schadhaften Abschnitts des Abwasser-Hauptsammlers in der Renkerstraße schreiten planmäßig voran. Trotz einer kurzen Unterbrechung wegen eines Bombenfundes zum Ende des vergangenen Jahres konnten die Startgrube sowie die Zielgruben für die Tunnelbohrmaschine termingerecht fertiggestellt werden. Am 24.01.2020 wurde die Tunnelbohrmaschine in die Startgrube auf Höhe der Zufahrt zum Industriepark Niederau in der Renkerstraße eingesetzt.

Die Tunnelbohrmaschine wird sich zunächst auf einer Länge von ca. 40 Metern unter dem Bahndamm der Rurtalbahn bis zur Zielgrube auf der anderen Seite vorarbeiten. Dies wird etwa eine Woche in Anspruch nehmen. Dann wird die Maschine entnommen und wieder in die Startgrube eingesetzt – nur diesmal umgedreht, sodass sie in Richtung Rur bohren kann. Die hier zurückzulegende Strecke beträgt ca. 240 m und unterquert auch den Dürener Mühlenteich. Sofern keine gravierenden Störungen – beispielsweise durch unterirdisch angetroffene Findlinge oder dergleichen – auftreten, ist für diese Strecke eine reine Bauzeit von ca. 3 – 4 Wochen veranschlagt. Damit soll der Vortrieb voraussichtlich Anfang März abgeschlossen werden.

Der unterirdische Vortrieb bietet im Gegensatz zur offenen Bauweise den Vorteil, dass der Bahnverkehr ungestört weiterläuft und kein Busersatzverkehr eingerichtet werden muss. Darüber hinaus werden die baubedingten Beeinträchtigungen der Anwohner deutlich reduziert, zumal kein Bodenaushub und auch keine aufwändige Sicherung der Baugrube beispielsweise durch Spundwände notwendig ist. Dementsprechend ist auch der Baufortschritt erheblich größer als bei konventionellen Verfahren. Die Tunnelbohrmaschine besteht in Wesentlichen aus einem überdimensionalen Bohrkopf und einer Pressvorrichtung, die sie nach vorne vorwärts drückt. Das anfallende Bohrgut wird durch die Maschine soweit gebrochen, dass es mit einer Trägerflüssigkeit ausgespült werden kann. In einem Separator werden oberirdisch Wasser und Bohrgut wieder voneinander getrennt. Gleichzeitig presst die Maschine Kanalrohrteile mit einer Länge von je drei Metern in die Bohrung ein. Die Rohre bestehen aus Stahlbeton, der innen mit korrosionsresistentem Polyethylen (PEHD) ausgekleidet sind.

Der Wasserverband betont, dass durch die unterirdische Bauweise auch die Erreichbarkeit des St. Augustinus-Krankenhauses während der gesamten Baumaßnahme aus Richtung Lendersdorf für Besucher und Patienten jederzeit gesichert bleibt. Zusätzlich wurden in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus Ersatzparkflächen eingerichtet, sodass auch weiterhin genügend Parkraum zur Verfügung steht.

Dank des Entgegenkommens des Industrieparks Niederau ist auch der reibungslose Verkehr für Rettungswagen aus Richtung des Innenstadtgebiets Düren und Kreuzau über das Werksgelände gesichert. Zur Vermeidung widerrechtlicher „Schleichfahrten“ wurde eigens eine fernbedienbare Schrankenanlage mit Nummernschilderkennung eingerichtet, die nach Auskunft der Beteiligten einwandfrei arbeitet.

Die Tunnelbohrmaschine mit ihrem großen Bohrkopf wird für das Einsetzen in die Startgrube vorbereitet.
Die Tunnelbohrmaschine und die Pressvorrichtung befinden sich in Position in der Startgrube.


Rodungsarbeiten an der Trasse des Abwasserhauptsammlers entlang der Rur in Birkesdorf bis zur Kläranlage Düren

In der Zeit von Anfang Januar bis Ende Februar 2020 führt der Wasserverband Eifel-Rur im Rahmen von Unterhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen am bestehenden Abwasserhauptsammler Düren Rückschnitt- und Rodungsarbeiten durch. Diese Arbeiten sind in regelmäßigen Zyklen erforderlich, um den Abwasserhauptsammler vor schädlichem Wurzeleinwuchs und vor Schäden durch herabstürzende Bäume zu schützen sowie eine betriebliche Inspektion der Anlagen zu ermöglichen. 

Die Arbeiten finden in Düren-Birkesdorf entlang des östlichen Ufers der Rur statt. Sie beginnen ab der alten Eisenbahnbrücke zwischen der Firma Thomas Josef Heimbach in Mariaweiler und der Firma Anker-Teppiche in Birkesdorf und reichen bis an die Kläranlage Düren-Merken heran. Im letzten Abschnitt zwischen der Brücke zwischen Birkesdorf und Hoven und dem Hebewerk zur Kläranlage unmittelbar vor der Autobahn A 4 wird der Hauptsammler in einem Damm geführt. An Dämmen besteht grundsätzlich die Gefahr einer Durchwurzelung bzw. des Ausreißens von Wurzeltellern bei Windbruch.

Aus Sicherheitsgründen kommt es im beschriebenen Abschnitt während der Arbeiten zu zeitweiligen Sperrungen von Teilen des Rur-Uferwegs.